Kurzschluss holt Blauröcke aus den Betten

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Am Montag um 23.44 Uhr meldeten Anwohner einen lauten Knall, Stromausfall und dann Rauch aus einem Transformatorhaus an der Harpkestraße in Wiblingwerde. Auf Grund des Alarmstichworts wurde Stadtalarm für die Feuerwehr ausgelöst.

Die Einheiten Löschzug Nachrodt, Löschgruppe Wiblingwerde und Löschgruppe Veserde eilten mit acht Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften nach Wiblingwerde.

Vor Ort drang dichter Rauch aus den Lüftungsschlitzen des Trafohauses. Da sich das Trafohaus direkt neben einem Firmengebäude befindet, wurde sofort eine umfangreiche Wasserversorgung zum Schutz des Gebäudes aufgebaut.

Insgesamt rüsteten sich zehn Trupps (je zwei Mann) mit schwerem Atemschutz aus und brachten ein Schaumrohr und zwei -Strahlrohre zum Einsatz.

Andere Einsatzkräfte bauten indessen die rückwärtige Wasserversorgung zum Hydrantennetz und Beleuchtung auf.

Das Trafohaus wurde durchgehend mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um eine Ausbreitung des Feuers sofort zu erkennen. Nach Eintreffen der Stadtwerke Iserlohn wurde das Trafohaus inspiziert. Dabei wurde die Ursache schnell erkannt. Durch einen Lichtbogen wurden mehrere Teile der 10 000 Volt-Schaltanlage zerstört, durch die Hitze verbrannten Isolierung und weitere Kunststoffteile.

Nachdem eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden konnte, rückte die Feuerwehr um 1.30 Uhr wieder ab. Die Stadtwerke Iserlohn begannen sofort mit den Reparaturarbeiten.

Die Ursache für den Kurzschluss ist im Moment noch unklar. Die Stromversorgung ist wiederhergestellt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare