Für alle Vereine: Equipment für Veranstaltungen

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Ronny Sachse und Birgit Tupat freuen sich über den Förderbescheid. Jetzt muss in der Lennehalle Platz geschaffen werden

Nachrodt-Wiblingwerde - Glück muss man haben. Trotz Hauruck-Aktion hat der Kulturschockverein eine Förderung der Bezirksregierung erhalten und darf sich nun über ein neues Equipment für Veranstaltungen freuen, das allen Nachrodt-Wiblingwerdern zugute kommen wird.

Die Kunst- und Kulturförderung des Landes NRW hat 47920 Euro zur „Ertüchtigung der kulturellen Infrastruktur“ bewilligt. Konkret bedeutet das: Es gibt neue Bühnenelemente. Die alten werden schon seit Jahren immer und immer wieder repariert.

„Das Schlimmste wäre, wenn ein Künstler über eine Kante stolpern würde“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Auch Traversen, an denen Scheinwerfer angebaut werden können, eine neue Lichttechnik und eine neue Tonanlage inklusive Mischpult, Mikrofone und Lautsprecher sind auf dem Weg nach Nachrodt.

Akustik ein grundsätzliches Problem

 Dass damit zum Beispiel die Akustik in der Lennehalle besser wird, kann aber nicht versprochen werden. „Die Akustik ist ein grundsätzliches Problem in der Lennehalle. Wir hatten schon Soundchecks in der leeren Halle, die wunderbar waren. Und bei der Veranstaltung selbst hörte es sich nicht mehr gut an“, erzählt Birgit Tupat. „Wir müssten eigentlich Stoffbahnen einhängen“, meint Ronny Sachse, Vorsitzender des Kulturschocks. Über Bahnen an Seilen wie bei Wintergärten müsste man noch mal nachdenken.

Wie dem auch sei: Die neue Anlage, die natürlich nicht nur in der Lennehalle zum Einsatz kommen kann, ist auch mit anderen Anlagen kombinierbar und kann im besten Fall für jede Veranstaltung in der Gemeinde genutzt werden. Jetzt muss erst einmal das alte Veranstaltungs-Equipment aus der Lennehalle raus. „Es gibt vielleicht jemanden, der etwas gebrauchen kann“, meint Bürgermeisterin Birgit Tupat.

Grundsätzlich gehört die neue Veranstaltungs-Ausstattung dem Kulturschock. „Aber wir haben mit der Gemeinde vereinbart, dass sie allen Vereinen zur Verfügung steht, die sie benötigen“, sagt Ronny Sachse. Die Technik wird allerdings im Kulturschock-Büro gelagert, nicht in der Lennehalle.

 Dass noch zum Jahresende die Förderung und somit der Geldsegen von der Bezirksregierung gekommen ist, war ein klein wenig Zufall. „Die Bürgermeisterin hatte mir eine E-Mail geschrieben, dass es diese Kulturförderung gibt, aber ich habe mir das nicht so genau angeguckt“, schmunzelt Ronny Sachse. „Aber dann hat mich die Sekundarschulleiterin noch mal auf das Programm aufmerksam gemacht“, erzählt er weiter und war plötzlich sehr interessiert.

Sparkasse greift unter die Arme

Doch das war ein Donnerstagabend und die Antragsfrist endete am Montag darauf. Und eine Frage galt es noch zu klären: Wie bei jedem Förderprogramm muss auch ein Eigenanteil geleistet werden. Der Kulturschock hätte diesen nicht aus eigener Kraft stemmen können. Würde die Gemeinde helfen? Bürgermeisterin Birgit Tupat stimmte direkt zu. Die beantragte Summe bei der Bezirksregierung betrug letztlich 53420 Euro. Davon gab es jetzt 47920 Euro. „Und die Sparkasse beteiligt sich zudem mit 2500 Euro“, freut sich Birgit Tupat. Die Gemeinde kommt für die restliche Summe – 3000 Euro – auf.

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