„Kulturschock“ freut sich über erste Stammgäste

Positive Saison-Bilanz: Lenne-Terrasse etabliert sich

+
Mit Blick auf die Felsformation Clarashöhe lässt es sich an der Terrasse prima entspannen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie sind erst im zweiten Jahr tätig, aber sie können sich schon über „Stammgäste“ freuen. Für den Verein Kulturschock zieht der Vorsitzende Ronny Sachse eine positive Bilanz der Saison 2017 an der Lenneterrasse.

Weniger hat sich danach in diesem Jahr durchaus als mehr erwiesen. So waren die Kulturschock-Helfer im Jahr 2016 noch mit zwei Öffnungstagen pro Woche an den Start gegangen, Montag und Mittwoch, so verlegte man sich in dieser Saison auf den Mittwoch. „Wir hatten bis zu 40 Gäste“, berichtet Ronny Sachse von einer erfreulich guten Resonanz. Montag und Mittwoch waren gewählt worden, weil es sich um die Ruhetage der benachbarten „Rastatt“ handelt.

Nach einer Spende in Höhe von 500 Euro, die Bürgermeisterin Birgit Tupat zur Verfügung gestellt hatte, konnte man an der Terrasse in diesem Jahr erstmals bequemere Sitzmöbel – Bistrotische und -stühle – zur Verfügung stellen als die klassischen Bierzelt-Garnituren, die anfangs zum Einsatz gekommen waren. Die neuen Sitzgelegenheiten seien auch bedeuten einfacher zu handhaben, freut sich Sachse. 

Aber durch die teils hohen Besucherzahlen erfuhren auch die alten Möbel wieder einen Einsatz. „Da haben wir dann doch wieder die Bierzeltgarnituren geschleppt, wenn nicht genug Sitzplätze zur Verfügung standen.“ Zeitlich dagegen verlief es nicht ganz nach Wunsch: Eigentlich sollte der Betrieb Anfang Mai aufgenommen werden, es wurde aber letztlich dann doch die zweite Juniwoche.

Ronny Sachse freut sich, dass unter den Besuchern bei Weitem nicht nur Gäste aus der Doppelgemeinde waren. Er hat festgestellt, dass der Treffpunkt mit Blick auf Clarashöhe auch Neugierige aus Altena und aus Letmathe angelockt hat. Dort gibt es zwar auch Lenneterrassen, aber Sachse und seine Mitstreiter finden, dass man sich mit dem örtlichen Angebot nicht verstecken muss: „Es gibt gute Parkmöglichkeiten und den direkten Blick auf die schöne Felsformation und die Lenne - das hat schon was“, meint Sachse. Und so sei es auch nicht verwunderlich, dass sich bald Stammkunden einstellten: „Die sind wirklich jede Woche gekommen.“ 

Positiv habe es sich auch ausgewirkt, dass man in dieser Saison erstmals die Toilettenanlagen der „Rastatt“ nutzen konnte, statt ins gegenüber liegende Jugendzentrum zu wechseln.

Nun ruht der Terrassenbetrieb – vorerst, denn im Januar oder Februar soll es dort einmal einen Glühwein-Ausschank geben. Auch für die Sommersaison 2018 steht der „Kulturschock“ dann wieder bereit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare