Kultur-Schock hofft noch auf Finalteilnahme

Die norwegische Band Katzenjammer, augenblicklich mit „Rock-Paper-Scissors“ in den Charts, tritt am 30. Juni beim Sieger der Aktion „WDR 2 für eine Stadt auf“.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ „Es wird schwierig werden, unter die besten zehn zu kommen, aber wir versuchen es trotzdem“, sagt Ronny Sachse, Vorsitzender des Vereins Kultur-Schock, und meint die Chancen der Doppelgemeinde bei dem Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“.

Schon im vergangenen Jahr hatte sich Nachrodt-Wiblingwerde beteiligt und es mit gut 3000 Stimmen unter die besten 25 Städte und Gemeinden in NRW geschafft. Bis jetzt haben die Initiatoren von Kultur-Schock nach Angaben des Vorsitzenden etwa 800 Unterschriften gesammelt. Damit ist die Chance, einen Tag mit dem WDR2-Team und ein Open-Air-Konzert mit den Künstlern Stefanie Heinzmann, Rea Garvey und Katzenjammer zu gewinnen, natürlich gleich Null. Doch im Endspurt – eine Stimmabgabe ist bis zum 29. Februar möglich – wollen Ronny Sachse und Co. jetzt noch einmal richtig Gas geben. Nachdem sie Unterschriftenlisten an die großen Vereine der Doppelgemeinde verschickt haben, wollen sie am Samstag, 25. Februar, ab 10 Uhr an einem Stand vor dem Edeka-Markt noch einmal Unterschriften und damit Stimmen sammeln. Für Nachrodt-Wiblingwerde abstimmen kann man aber auch im Internet (http://www.wdr2.de) und über Twitter (folgenden Tweet senden: @WDR2 Nachrodt-Wiblingwerde #fes12).

Vielleicht reicht es ja diesmal zumindest für einen Platz in der Finalrunde. Die fünf Kleinstädte in NRW, die die meisten Stimmen im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl erhalten, und die fünf erfolgreichsten Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern treten dann gegeneinander an. Dann kommt der WDR-Bühnentruck für einen Tag zu ihnen. Die Einwohner müssen dann Aufgaben erfüllen, die Bürgermeister müssen knifflige Fragen beantworten. Und die Gewinnerkommune darf sich schließlich über den WDR2-Tag am 30. Juni freuen: mit internationalen Stars, Comedians und einer ganztägigen Live-Sendung aus dem Ort. Doch selbst wenn es auch diesmal nicht klappen sollte, will Ronny Sachse nicht aufgeben. „Es gibt ja auch 2013 wieder eine Chance“, sagt er. ▪ vg

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