Krimiwerkstatt Sargfabric geht neue Wege - Mitstreiter gesucht

Ein Teil des früheren „Sargfabric“-Teams widmet sich nun mörderischen Kurzgeschichten.
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Ein Teil des früheren „Sargfabric“-Teams widmet sich nun mörderischen Kurzgeschichten.

Krimiwerkstatt 2.0: Sargfabric geht neue Wege - und sucht dafür noch Mitstreiter. Mörderisch bleibt‘s bei den Autoren.

Nachrodt-Wiblingwerde – Sie wollten es professioneller angehen. Sie wollten schon am Anfang entscheiden, wer am Ende der Mörder ist. Und bissen sich fest. Nichts geht aktuell. Und so mottet die Krimiwerkstatt „Sargfabric“ schweren Herzens ihren zweiten Roman ein, legt ihn erst einmal für ein paar Monate auf Eis.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Gestartet wird nämlich jetzt die Krimiwerkstatt 2.0. Das „Morden auf Papier“ geht 2021 mit einem neuen Konzept weiter.

Corona: Austausch unter Autoren hakte

Mit der Veröffentlichung des Romans „Der Tote in der Lenne“ konnte die Nachrodt-Wiblingwerder Krimiwerkstatt im September 2018 einen schönen Erfolg verbuchen. Zehn Autoren klärten den Mord an einem Ratsherrn auf, der erschossen in der Lenne an der Rastatt lag. Es gab unzählige Verdächtige, und eine Kommissarin musste die Stecknadel im Heuhaufen suchen.

Sie soll auch im neuen Roman wieder ermitteln. Auch der liebestolle Erwin-Hans, der mittlerweile im Gefängnis sitzt, spielt im zweiten Krimi eine wichtige Rolle. Das Problem: Aufgrund der Pandemie klappte der Austausch unter den Autoren nicht mehr, die Online-Treffen konnten die fröhlichen Stunden mit Vorlesen der Episoden und die Diskussionen nicht ersetzen.

Außerdem fehlen mit Mark Fahnert und Rita Joergens zwei Autoren. Und so gab es sogar die Überlegung, die Krimiwerkstatt aufzulösen. Das passiert aber nicht. Einstimmig wurde während eines Chats entschieden, den zweiten Roman irgendwann weiterzuschreiben.

Lust aufs Schreiben? Autoren willkommen

Unterdessen starten drei Sargfabric-Mitglieder das Projekt „Krimiwerkstatt 2.0.“ Dabei stehen tödliche Kurzgeschichten im Mittelpunkt. Gabriele Beil, Christine Rubel und Susanne Fischer-Bolz laden alle Krimifans ein, die Lust aufs Schreiben haben, beim neuen Projekt mitzumachen.

Sobald die Kontaktbeschränkungen aufgehoben sind oder sich zumindest ein kleiner Kreis in der Gemeindebücherei treffen kann, wird es einmal im Monat ein Krimitreffen geben. Statt eines großen Romans widmen sich die Autoren dann kurzen, mörderischen Geschichten, die allesamt in Nachrodt-Wiblingwerde spielen sollen.

Neuer Mord: Der Anfang ist gemacht

Als kleinen Vorgeschmack gibt es schon den ersten Mord zu lesen.

„Hans Hermann Düsterbruch hob schwungvoll den Hammer, um ein Loch in den Dachstuhl der Rastatt zu schlagen, als ihn das Projektil traf. Blut spritzte. Wie in Zeitlupe fiel er vom Dach und baumelte in seiner Sicherung hin und her, hin und her. Seine Kollegen merkten erst eine Viertelstunde später, dass etwas nicht stimmte. Dann ruhte die Arbeit.“

So startet die erste Kurzgeschichte der Krimiwerkstatt 2.0. Gab es Widerstand gegen den Abriss der Rastatt? Könnte das der Grund für den Mord sein? Oder Eifersucht? Wer schreibt die Geschichte weiter (maximal 8 DIN A4-Seiten) und schickt sie per E-Mail an sanni@mzv.net ?

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