Gewaltige Kosten

Aufwändiger Sanierungsfall: Mehr als 750.000 Euro für die K24

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Setzrisse in der Fahrbahn: Sie sind schon mit bloßem Augen auf der K 24 zwischen dem Ortsausgang Veserde in Richtung Hohenlimburg zu erkennen.  

Nachrodt-Wiblingwerde – Die gute Nachricht ganz vorne: „Von der Fahrbahn geht akut keine Gefahr aus!.“ – Das sagt Ursula Erkens, Sprecherin des Märkischen Kreises. Sie nimmt damit Bezug zum Zustand der Kreisstraße 24, kurz K 24 am Ortsausgang von Veserde Richtung Hohenlimburg.

Autofahrer bemerken beim Passieren dieses Straßenstücks vielleicht ein kleines Ruckeln, mehr aber nicht. Denn in den Asphalt haben sich tiefe Risse eingegraben. Das war Dienstag Thema im Planungs- und Bauausschuss, als es unter anderem um genau dieses Straßenstück ging. 

Der Verwaltungsspitze war der Umstand bekannt, es hatte natürlich auch schon Gespräche mit dem Straßenbauträger, also dem Kreis, gegeben. Allein: Nicht nur die Fahrbahnfläche ist defekt. In diesem waldreichen Gebiet ist auch der Hang in Bewegung.

Ob dieses Gelände für die Risse in der Fahrbahn ursächlich ist, steht noch nicht ganz fest. Ein Gutachter hatte gegenüber dem Kreis aber eine „Bewegung des Hanges“ festgestellt. Deshalb steht fest: Auch dieses Gelände muss gesichert werden, damit es nicht zu weiteren Schäden kommt. Doch das bedingt zwangsläufig eine Vollsperrung. So teilte die Verwaltung mit, dass dafür vielleicht die Sommerferien geeignet seien.

Sanierung in den großen Ferien 2019

 Das sieht auch Ursula Erkens als Kreissprecherin so. Sie ließ durchblicken, dass die gesamte Maßnahme möglichst in den großen Ferien angegangen werden soll. Blieben noch die Kosten. Die sind gewaltig. 

Laut Kreis-Kostenvoranschlag muss mit einer Summe von bis zu 750 000 Euro gerechnet werden, damit alles wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand kommt. Viel Geld für einen Streckenabschnitt, der hunderte von Metern weit ausschließlich durch Waldgebiet führt.

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