Interkommunale Zusammenarbeit ausbauen

Kreis bietet an, Vergaben zentral zu managen

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Wenn Straßen saniert werden müssen, geht das meistens ins Geld.

Nachrodt-Wiblingwerde - Gemeinsam ist man stärker! Das könnte als Überschrift über einem Angebot des Märkischen Kreises stehen, das er jetzt unter anderem auch Nachrodt-Wiblingwerde unterbreitet. Die Kreisverwaltung bietet der Doppelgemeinde die Beteiligung an einer zentralen Vergabestelle an.

Auf zwei Vorbesprechungstreffen haben Nachbarkommunen, darunter unter anderem Altena, Kierspe, Balve und Werdohl, bereits Interesse bekundet. Der Plan des Kreises: Über eine zentrale Vergabestelle könnten öffentliche und beschränkte Ausschreibungen nach VOB und VOL durchgeführt werden. Elektronische Vergabeverfahren, die mehr und mehr von den Firmen erwartet werden, könnten dann ohne großen eigenen Gemeinde-Aufwand umgesetzt werden.

Viele Städte interessiert

Zudem, so wirbt der Kreis, ergäbe sich für alle Teilnehmer ein Mehr an Rechtssicherheit, weil alle Poolteilnehmer von der Erfahrung des Kreises und seiner Mitarbeiter profitierten. Im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es diese Praxis schon. Laut Verwaltungsnachfrage dort mit durchweg guten Erfahrungen. Kostenlos ist diese interkommunale Vergabestelle aber nicht. Nachrodt-Wiblingwerde müsste etwa 328 Euro pro Jahr zahlen, hinzu kämen Kosten, die der Kreis nach einem noch zu vereinbarenden Modus mit allen beteiligten Gemeinden umlegen würde. Der Märkische Kreis möchte zunächst ein politisches Votum der Gemeinde einholen, um erst dann weitere Schritte einzuleiten.

Politik hat das Wort

Beraten wird diese Idee interkommunaler Zusammenarbeit bereits Montag, 13. März,  im Plan- und Bauausschuss. Der tritt um 17 Uhr im ehemaligen Kindergarten an der Hagener Straße 96 öffentlich zusammen

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