Volle Scheune: Trio Hausmusik trifft richtigen Ton

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Spaß an der Musik: Das vereint das Trio Hausmusik, bestehend aus Ralf Lengelsen (Violoncello), Dieter Danz (Klavier) und Karl-Heinz Heiermann (Geige). Als Verstärkung spielt Paul-Fr. Graul auf dem Akkordeon.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es war brechend voll in der Scheune auf Hof Heiermann. Dort spielte das Trio Hausmusik - samt aller Gäste. Ein Konzert mit dem genau richtigen Ton.

In urigem Ambiente erfreute das „Trio Hausmusik“ – bestehend aus Karl-Heinz Heiermann (Violine), Dieter Danz (Klavier) und Ralf Lengelsen (Violoncello) – seine Zuhörer  beim Scheunenkonzert auf dem Hof Heiermann mit Schlagern, Filmmusik und Operetten. Voll besetzt war die Scheune, als die drei Hobbymusiker ihre Lieblingsmelodien aus zehn Jahren zum Besten gaben. 

Spielfreudig entführten sie ihr begeistertes Publikum mit dem Johann-Schrammel-Marsch „Wien bleibt Wien“ ins 19. Jahrhundert, verschenkten „Dunkelrote Rosen“ und münzten „Die kleine Kneipe“ charmant auf örtliche Verhältnisse um. 

Als Gastmusiker bereicherte Paul-Fr. Graul (Akkordeon) die ohnehin schon reiche Klangfarbenpalette beim Konzert. Überdies setzten die jungen Musiker Justus Jundt und Per Füchtjohann, Klavierschüler von Dieter Danz, frische Akzente. 

Als Moderator steuerte Dieter Danz manch humorvolle Anekdote zum Gelingen des liebenswerten Musiknachmittags bei. Das Publikum war immer wieder zum Mitmachen eingeladen. Dies gelang. Mit ihren Melodien brachte das Trio seine Zuhörer – darunter Weitgereiste aus Aachen, Köln und Heidenheim – zum Mitsingen, Mitsummen, Mitklatschen und Schunkeln. 

Volle Scheune: Die Plätze waren alle besetzt beim Konzert.

Wunschgemäß verschmolzen Ausführende und Zuhörer bei Stücken, bei denen das Trio Unterstützung einforderte, zum „Kammerorchester Scheune“. Schwerpunktmäßig war es die leichten Muse, der die Musiker die Treue hielten. Um den Akkordeonisten Paul-Fr. Graul, der den Melodien mit einer vierten Stimme noch mehr Fülle und Volumen gab, einzubinden, war im Vorfeld manches Arrangement umgeschrieben worden. 

Ob mit Filmmusik wie im Falle von „Bilitis“ oder mit Operettenmelodien wie mit der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár: Stets hatten die Musiker, die sehr harmonisch miteinander musizierten, im Handumdrehen bei den Besuchern gewonnen. Mal gefühlvoll mit dem Vilja-Lied, mal zündend mit dem Ohrwurm „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“ nahmen sie das Publikum zu dritt und zu viert für sich ein. Von „Drunt in der Lobau“ bis „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ reichte das Repertoire. 

Nach nur einem beziehungsweise zwei Jahren Unterricht setzten Justus Jundt und Per Füchtjohann bei ihrem Intermezzo farbenfrohe Akzente. Im englischsprachigen Sprachraum war Justus Jundt mit „For He’s a Jolly Good Fellow“ unterwegs. Per Füchtjohann hatte Modernes und Klassisches wie Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ einstudiert. Gemeinsam beehrten alle Musiker abschließend den „Kreuzfidelen Kupferschmied".

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