Konsens in der Elefantenrunde

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Am Mittwochnachmittag tagte hinter verschlossenen Türen eine Elefantenrunde: Die Fraktionsspitzen von SPD, CDU und UWG, sowie Bürgermeisterin Beatrix Naujoks nebst Verwaltungsspitze. Von Peter von der Beck

Es ging um den Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept. die Verwaltung hatte das überarbeitete Zahlenwerk in der vergangenen Ratssitzung zur Abstimmung präsentiert, doch die Mehrheit der Gemeindeparlamentarier versagte die Entscheidung. Auf Vorschlag des stellvertretenden Bürgermeisters Michael Schlieck wurde dann die Elefantenrunde einberufen, um doch noch zu einem Konsens über den Haushalt zu kommen.

Der Konsens scheint gelungen, das berichten die drei Fraktionsvorsitzenden übereinstimmend. CDU-Fraktionssprecher Peter Herbel sprach von einem Gespräch in „relativ freundschaftlicher Atmosphäre ohne große Spitzen“. Unklarheiten seien beseitigt worden. „Es hat sich gelohnt, die Dinge in friedlicher Atmosphäre zu besprechen“.

Susanne Jakoby, SPD-Fraktionschefin, sagte, dass ein „ruhiges, offenes und ergebnisorientiertes Gespräch“ stattgefunden habe. Einige Dinge müssten noch mit der Fraktion abgestimmt werden. Ansonsten sei das alles „konsensfähig“.

Auch Johannes Illerhaus, Fraktionssprecher der UWG, sagte, dass man sich „in der Sache näher gekommen“ sei und „Unstimmigkeiten ausgeräumt“ worden seien.

Was die Zuschüsse für die evangelischen Kindertagesstätten anbelangt, da scheint es ebenfalls einen Konsens in Sicht. Erst allerdings wird jenes Gespräch mit Kreisjugendamt, Träger, Politikern und Verwaltung stattfinden, um letzte Unklarheiten auszuräumen. Die beiden Fraktionschefs von CDU und UWG haben ihre Zustimmung für die Zuschüsse signalisiert, wenn dabei die offenen Fragen geklärt würden.

Im übrigen soll die Ratssitzung schon auf Montag, 8. März vorgezogen werden.

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