Kommunalwahl: Das sind die Kandidaten der CDU

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Die Kandidaten der CDU in Nachrodt-Wiblingwerde für die Kommunalwahl.

Nachrodt-Wiblingwerde – Mit fünf neuen Gesichtern geht die CDU bei der Kommunalwahl ins Rennen. 

„Wir werden das rocken. Ich möchte, dass wir so antreten, wie wir sind: authentisch und ehrlich. Dann mache ich mir keine Sorgen, dass wir mit einem guten Ergebnis abschneiden“, meinte Klaus-Dieter Jacobsen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, und beendete mit diesen Worten einen spannenden, kurzweiligen Abend, an dem die Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl im Mittelpunkt stand. 

Die Bewerber für die elf Wahlbezirke wurden einstimmig gewählt, die vorgeschlagene Reserveliste mit Jens-Philipp Olschewski an der Spitze ebenso. „Von 20 bis 70 ist alles dabei“, freute sich Klaus-Dieter Jacobsen über einen Querschnitt der Generationen, der jetzt in den Wahlkampf zieht. 

Jüngste Kandidaten mit 23 Jahren

Da drei langjährige CDU-Ratsmitglieder nicht mehr kandidieren wollen, mussten neue Akteure gefunden werden. So tritt die 23-jährige Maren Püschel im Wahlbezirk 1 an. Tanja Edelhoff kandidiert im Wahlbezirk 7, Andrea Kruse im Wahlbezirk 3, Burkhard Brinker im Bezirk 4 und Iris Krutz im Bezirk 10. 

Dass die Kandidaten-Aufstellung im Vorfeld nicht ganz so einfach war, ließ Klaus-Dieter Jacobsen durchblicken: „Lassen Sie uns alle Gespräche der Vergangenheit, wer, wo antritt, in den Hintergrund schieben. Wichtig ist, was wir daraus machen. Jeder kann und wird in seinem Wahlbezirk Unterstützung bekommen.“ 

Auf Abstand: Die CDU-Mitglieder bei der Versammlung.

Trotz vieler langwieriger Formalien und der Tatsache, dass die Mitgliederversammlung unter Corona-Bedingungen mit Abstand und Hygienemaßnahmen sowie ohne Getränke stattfand, war die „geballte CDU“ in der Aula der Grundschule. Zu Gast waren auch die Landtagsabgeordneten Thorsten Schick und Marco Voge aus Balve, der für das Amt des Landrates kandidiert, der CDU-Kreisgeschäftsführer André Krause und die Kreistagsabgeordneten Stefan Herbel und Stefan Herburg. 

Corona verlangt kreativen Wahlkampf

Sie nutzten die Gelegenheit, um die Christdemokraten der Doppelgemeinde auf einen ungewöhnlichen Wahlkampf einzustimmen, der aufgrund der Corona-Pandemie Kreativität verlangt. 

Besprechungen, Bereisungen, Videokonferenzen, Workshops: „Wir haben uns in vielen Bereichen für die Menschen in unserer Gemeinde engagiert. Trotz der vielen Herausforderungen haben wir es immer geschafft, freundschaftlich und harmonisch zusammenzuarbeiten“, bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Jens-Philipp Olschewski bei seinen Mitstreitern und warf einen Blick auf die vielen Hiobsbotschaften rund um die Immobilien der Gemeinde. 

„Es ist an der Zeit, Entscheidungen herbeizuführen.“ Die Corona-Situation dürfe nicht als Ausrede dienen, dass es nicht vorangehe. „Wir müssen eine enge Kommunikation von der Verwaltung einfordern, Videokonferenzen machen es möglich, dass wir weiterhin an Lösungen arbeiten können“, so Jens-Philipp Olschewski.

Geld für Krankenhausbetreiber 

An Wahlkampf würden jetzt wohl die wenigsten Menschen denken, meinte Marco Voge. „Ackern für die Menschen“ sei jetzt die Devise. „Wir gucken, wo der Schuh drückt, wo wir helfen können“, so der Landtagsabgeordnete. 

Er lobte die Leistungsfähigkeit die Landesverwaltung mit den Soforthilfen und vielen weiteren Programmen. „Wir haben eine Anfrage von einem Krankenhausbetreiber aus dem Märkischen Kreis bekommen, der nicht unter den Schutzschirm schlüpfen konnte, weil es ein gemeinnütziges Unternehmen ist. Da haben wir Gespräche geführt und das Ganze auf den Weg gebracht. Den Menschen, die jeden Tag für die Gesundheit kämpfen, darf das Geld nicht ausgehen“, so Marco Voge. 

Schick: Balance finden, Härten abfedern

„Anpacken“ steht auf den Mund-Nase-Masken der Christdemokraten. Dass die CDU in der Krise ernsthafte und gute Arbeit in den Kommunen, im Land und im Bund leiste, würde von den Bürgern honoriert. „Immer, wenn die CDU sich besonderen Herausforderungen gegenüber sah und sie gemeistert hat, hat sie auch das große Vertrauen der Menschen“, so der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick. 

„Wenn wir auf andere Länder schauen, dann sehen wir, dass wir ganz gut durch die Krise kommen. Die schwarze Null. Heute stellen wir fest, dass jetzt Gelder in der Krise eingesetzt werden können und so viele soziale Härten abgefangen werden können“, so Thorsten Schick. 

Aber alles abfangen werde man nicht können. Wichtig sei, die Balance zu finden. „Diejenigen zu schützen, die Risikogruppen sind, und gleichzeitig schauen, dass den Menschen, die Existenzängste haben, auch eine Perspektive gebaut wird. Eine Herkulesaufgabe.“

Die Kandidaten

Maren Püschel (Wahlbezirk 1/ Nebengebäude Amtshaus), Klaus-Dieter Jacobsen (2/Amtshaus), Andrea Kruse (3/Jugendzentrum), Burghard Brinker (4/Grundschule Nachrodt), Roderich Knipps (5/Sekundarschule), Jens-Philipp Olschewski (6/Fibs), Tanja Edelhoff (7/Michaels-Kapelle), Michael Schlieck (8/Walzwerke), Sebastian Brinker (9/Grundschule Wiblingwerde), Iris Krutz (10/Gemeindehaus Wiblingwerde) und Ulrich Gülicher (11/Alte Schule Verserde

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