Wahlsieger UWG: Zwischen Freude und Erwartungsdruck 

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Die Führungsspitze der UWG: (v.l.) Petra Triches, Dirk Grote, Sonja Hammerschmidt, Regina Tschentscher und Ewald Pischke

Die Euphorie ist groß bei der UWG in Nachrodt - dem klaren Sieger der Kommunalwahl. Doch die Erwartungen sind es auch.

Nachrodt-Wiblingwerde – Viel besser hätte die Kommunalwahl für die UWG in Nachrodt-Wiblingwerde gar nicht laufen können. Voller Tatendrang trafen sich die Mitglieder nun zur Jahreshauptversammlung und ersten Fraktionssitzung in der Sekundarschule. 

Geschlossenheit, Teamgeist und ein politisches Denken ohne fraktionelle Zwänge: Das kam beim Wähler offensichtlich gut an. Die UWG war der klare Gewinner der Wahlen: vier Direktmandate und somit insgesamt sieben Sitze im Rat. 

Entsprechend groß sind die Erwartungen an die Gruppierung und insbesondere an die Fraktion. 

UWG von Qbus-Gastro überzeugt.

Dem wollen die Mitglieder gerecht werden. „Es gibt viele Prozesse, die in den letzten Monaten ins Rollen kamen. Diese gilt es erst einmal umzusetzen“, sagte Sonja Hammerschmidt. „Qbus ist beispielsweise ein tolles Projekt. Das werden wir weiter pushen und unterstützen“, sagte die Vorsitzende. Das neue Gastronomiekonzept auf dem Gelände der Rastatt liegt den Mitgliedern am Herzen. Sie sind überzeugt vom Konzept der Bürgerstiftung. 

Amtshaus-Anbau großes Thema 

Des Weiteren wird der Um- beziehungsweise Anbau des Amtshauses die Fraktion beschäftigen. Die Pläne wurden jüngst vorgestellt. Nun geht es auch dabei um die Umsetzung. 

Das Gleiche gilt für die geplanten Umbauten an der Lennehalle samt Feuerwehr-Gerätehaus. „Es wird jetzt auch für die Bürger vieles sichtbar. Vieles hat mehrere Jahre und Monate zur Vorbereitung gebraucht. Aber jetzt passiert etwas“, freute sich Hammerschmidt. 

Coronavirus: Sitzung so kurz wie möglich

Auch die Themen Windkraft -der Streit um den Bau weiterer Windräder in Veserde -  und Lennebrücke seien in der kommenden Amtszeit weiter aktuell. „Wir haben so viel erst einmal abzuarbeiten, da haben wir und die anderen Fraktionen jede Menge zu tun“, sagte Sonja Hammerschmidt. 

Die UWG präsentierte sich beim ersten Sitzungstermin nach der Wahl gewohnt ruhig, sortiert und geschlossen. „In Corona-Zeiten sollten wir nicht länger als unbedingt nötig tagen. Also lasst uns zügig durch die Tagesordnung gehen“, appellierte die Vorsitzende an die Mitglieder. 

UWG: Erwartungen der Wähler erfüllen

Alle Infos rund um die Kommunalwahl finden Sie in unserem News-Blog.

Das war kein Problem für die Anwesenden. In gerade einmal zehn Minuten war die Jahreshauptversammlung inklusive Wahlen abgeschlossen. Alle Posten waren vergeben, der Kassenbericht abgenommen, der Vorstand entlastet und individuelle Fragen der Mitglieder geklärt. 

Den größten Raum nahm der Rückblick auf den Wahlkampf ein. „Wir sind sehr glücklich. Wir sind neue Wege gegangen – beispielsweise ohne Plakate. Aber es hat geklappt. Es war wohl die richtige Entscheidung“, freute sich Sonja Hammerschmidt. 

Der Wahlsonntag, die Party und die Begegnungen in den Tagen danach seien einfach ein tolles Gefühl gewesen. Nun gelte es, die Erwartungen der Wähler zu erfüllen.

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