Erntedankfest: Alle auf den Beinen

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Der Zunftbaum ist optisch ein Schmuckstück.

Nachrodt-Wiblingwerde - Nicht nur irgendjemanden kennt man immer, sondern viele, sehr viele. „Ganz Wiblingwerde“ war auf den Beinen, um ein herrliches Erntedankfest zu feiern. Der Heimat- und Verkehrsverein als Ausrichter der Traditions-Veranstaltung kann heute ein stolzes Resümee ziehen.

 Dicht umzingelt war der Reibekuchenstand. Dieter Nölke und sein Team werden wahrscheinlich von den Reibekuchen träumen, so viele haben sie in den vergangenen Tagen gebacken: erst bei der Nachrodter Mahlzeit, dann beim Erntedankfest. Es gab lange Schlangen, um die Kartoffelpuffer – gern auch mit Apfelmus – zu ergattern. 45 Kilo Teig wurden im Laufe des Tages gebrutzelt.

Gleich gegenüber gab es Bratwürstchen – ebenfalls so heiß begehrt wie die Waffeln. Bei kostengünstigen Preisen ließen sich die vielen Besucher nicht lange bitten.

Allerorts strahlende Gesichter. Und weil das Wetter mitspielte, gab es auch viel Besuch aus Nachrodt. Einige waren mit dem Rad aus dem unteren Gemeindebezirk gekommen oder waren gar nach Wiblingwerde gewandert. Zurück ging es dann mit dem Bürgerbus, der erstmals einen Shuttleservice anbot. Obwohl niemand bei den Hinfahrten dabei sein wollte, „lassen wir uns nicht abhalten, die Busfahrten auch im nächsten Jahr anzubieten“, sagt Dieter Nölke.

Nachdem die Sänger des MGV Wiblingwerde die Einweihung des Zunftbaumes musikalisch untermalt hatten (das AK berichtete), waren es die Sänger des MGV Frohsinn, die in den Mittagsstunden fröhliche Lieder an der Heimatstube präsentierten.

 Es war ein Kommen und Gehen, ein gemütliches Beisammensein mit vielen Plauderstunden, bei der natürlich auch die Bundestagswahl immer wieder Thema war. Die meisten Erntedank-Gäste waren erst im Wahllokal in der Grundschule oder im evangelischen Gemeindehaus, um dann „herüber zu huschen“ , um mitzufeiern.

 Ein einziges, klitzekleines Problem gab es mit dem Bierwagen. Der Bajonettanschluss bereitete den Helfern Kopfzerbrechen. Die Feuerwehr musste aushelfen, damit die kühlen Getränke auch reichlich fließen konnten. Und sonst? Gab es noch verschiedene Stände heimischer Anbieter und auch dicke Socken, die am Sonntag allerdings noch niemand überstülpen musste.

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