Isetta-Fans fiebern Treffen entgegen

So wie auf diesem Modell wird es rund um das Haus von Ulrich und Helga Woitkowski auch am 22. und 23. Juni wieder aussehen, wenn Isetta-Freunde aus ganz Deutschland zu Gast sind.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Helga und Ulrich Woitkowski stehen in den Startlöchern. Beide können es kaum noch erwarten, bis der Kalender endlich den 22. Juni anzeigt. Dann beginnt das sechste nationale Isetta-Treffen am Telegraph bei Veserde.

Die Eheleute Woitkowski wünschen sich auch für dieses Jahr wieder einen regen Zulauf der Gäste, die an dem kleinen Fahrzeug der Wirtschaftswunderzeit interessiert sind, das im Volksmund auch liebevoll „Knutschkugel“ genannt wurde. In den vergangenen Jahren jedenfalls war die Resonanz an beiden Tagen immer sehr groß. Die zwischen 1955 bis 1962 gebauten Isettas – und daneben auch noch einige größere Fahrzeuge wie zum Beispiel ein Fiat 500 („Topolino“) und auch ein Citroen DS („Die Göttin“) – werden am 22. und 23. Juni auf einem großzügigen Gelände ausgestellt. Es befindet sich in privatem Besitz der Eheleute Woitkowski, ist aber für alle Oldtimer-Fans frei zugänglich. Es wird kein Eintritt erhoben.

Wer das Grundstück betritt, befindet sich sozusagen unmittelbar im Fahrerlager. Denn direkt neben dem Bereich, in dem die Fahrzeuge ausgestellt werden, stehen die Wohnmobile der Eigner. Und die kommen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Ihre automobilen Schätze transportieren sie in der Regel auf einem hinter dem Wohnmobil angebrachten Anhänger.

Bei den Fahrzeugeigentümern handelt es sich ausnahmslos um Freunde der Woitkowskis. Sie alle kennen sich schon seit Jahrzehnten, und sie verbindet die Freude an alten Autos, insbesondere aber an den Isettas aus dem Hause BMW. 40 Gäste werden diesm al erwartet. Sie werden rund 20 Fahrzeuge mitbringen. Der Besucher wird daher einiges zu bestaunen haben.

Ganz neu und erstmalig in diesem Jahr dabei: ein Goggomobil. Dieses schnuckelige Kleinstfahrzeug, zwischen 1959 und 1965 von der Hans Glas GmbH in Dingolfing produziert, war einst ein Verkaufsschlager und verkaufte sich noch öfter als die Isetta von BMW.

Wenn man sich die Fahrzeuge anschauen möchte, sollte man allerdings erst nachmittags anreisen. Denn morgens werden die Fahrer eine Tour durch das Sauerland unternehmen. Für Freitag, 22. Juni, ist eine Fahrt zur Fuelbecker Talsperre geplant. Am Samstag, 23. Juni, wollen die Teilnehmer die Klutert-Höhle in Ennepetal besuchen. Nach der Rückkehr erwartet sie dann jeweils eine Kaffeetafel, und am Abend wird zünftig gegrillt. „Wir hatten in der Vergangenheit – bis auf ein einziges Mal – richtig Glück mit dem Wetter. Wir hoffen, dass das auch dieses Jahr der Fall sein wird“, sagen die Woitkowskis. Wenn nicht: Die Fahrzeuge sind wasserdicht und ihre Besitzer auch nicht aus Zucker. Ein Besuch der Isetta-Ausstellung lohnt sich aber in jedem Fall. Und das bei jeder Wetterlage.

Der Telegraph ist übrigens ganz leicht zu finden: Wenn man – aus Richtung Wiblingwerde kommend – die Ortschaft Veserde durchquert und das Schlosshotel Holzrichter passiert hat, biegt man unmittelbar danach links in eine kleine unscheinbare Straße ab. Hier entscheidet man sich dann für die nächste Einfahrt auf der linken Seite und von da an kann man sich nicht mehr verfahren. Denn diese Straße führt direkt zum Telegraphen. ▪ hb

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