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Klimaschutzmanager verlässt Nachrodt

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Geht aus persönlichen Gründen: Klimaschutzmanager Michael Sniegowski.
Geht aus persönlichen Gründen: Klimaschutzmanager Michael Sniegowski. © Fischer-Bolz, Susanne

Das war ein recht kurzes Gastspiel: Klimaschutzmanager Michael Sniegowski verlässt die Gemeindeverwaltung.

Nachrodt-Wiblingwerde - Am 26. Oktober ist sein letzter Arbeitstag. Erst im November vergangenen Jahres hatte er mit großem Enthusiasmus die Nachfolge von Carolin Jarmatz angetreten, die nur eine kurze Weile bei der Gemeindeverwaltung war und einfach nicht warm mit Aufgaben und Nachrodt-Wiblingwerde wurde. Michael Sniegowski, der an der Uni Bielefeld Umweltwissenschaften studiert hat, geht nun aus persönlichen Gründen, wie er erzählt. „Ich habe für meinen Nachfolger Tabellen erstellt, damit er möglichst schnell in die Thematik kommt“, so der 33-Jährige. Doch ein Nachfolger muss erst noch gefunden werden. Die Stelle ist ausgeschrieben. Die Gemeinde sucht für die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts nun einen neuen Klimaschutzmanager in Vollzeit.

Nur für Nachrodt-Wiblingwerde zuständig

Die Stelle wird zu 100 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nuklearer Sicherheit gefördert. Während andere Städte und Gemeinden sich einen Klimaschutzmanager aus Kostengründen teilen – wie Plettenberg und Meinerzhagen, Neuenrade und Herscheid –, ist der neue Klimaschutzmanager nur für die kleinste Gemeinde des Kreises zuständig. Einstellung: ab dem 1. November, befristet für 36 Monate.

Einiges angestoßen

Dass Michael Sniegowski die Gemeinde verlässt, bedauert Bürgermeisterin Birgit Tupat. Er hatte in den vergangenen Monaten durchaus einiges auf die Beine gestellt – so zum Beispiel die Aktion zum Stadtradeln, für die er auch die Streckenführung für eine gemeinsame Tour von Altenaer und Nachrodter Radlern ausgearbeitet hatte. Zudem gab es auf seine Initiative hin in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW einen Vortrag zum Thema Solarstrom, Stecker-Solar und Batteriespeicher sowie einen Vortrag zum Thema „Besser heizen – Wärmepumpen“. Zu beiden Terminen waren die interessierten Bürger in recht großer Zahl in die Sekundarschule gekommen.

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