Lieber Dorfauto oder E-Bike?

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Lieblingsideen für den Klimaschutz sind gefragt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Mit einem Dorfauto durch die Gegend brausen? Oder doch lieber mit einem E-Bike fahren, das kommunal gefördert wird? Jetzt sind die Lieblingsideen der Nachrodt-Wiblingwerder gefragt. Die Bürger sind eingeladen, für die zukünftigen Klimaschutz-Aktivitäten ihre Favoriten zu küren.

 Nachdem Vorschläge zum neuen Klimaschutz-Konzept bereits auf einer interaktiven Ideenkarte eingetragen werden konnten, geht es jetzt ganz konkret auf die Zielgerade. Die Umfrage ist allerdings nicht mit einem einzigen Klick zu finden. Doch der kleine Aufwand lohnt sich. Auf der Homepage der Gemeinde wird unter „Aktuelles“ und mit Datum vom 16. Juni die Nachricht „Klimaschutz in Nachrodt-Wiblingwerde. Ihre Meinung ist gefragt“ veröffentlicht. Wer darauf klickt, wird zu einem weiteren Link weitergeleitet, der wiederum zum Fragebogen führt. 

Die Umfrage wurde von der Firma Gertec erstellt – jenes Unternehmen, das für acht Kommunen im Märkischen Kreis Klima-Schutzkonzepte erstellt. Sechs Handlungsfelder mit insgesamt 26 Forderungen stehen auf dem Fragebogen zur Auswahl – drei davon kann jeder Bürger auswählen. Nicht alle 33 Vorschläge, die von den Bürgern auf der Ideenkarte eingetragen wurden, sind aufgenommen worden. Einige interessante aber durchaus, wie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED – ein sehr beliebtes Thema in den vergangenen Wochen. Und auch Beratungsaktionen für Wohngebäude zum Thema energetische Gebäudesanierung oder die Prüfung eines Carsharing-Modells für kommunale Fahrzeuge sowie eines Elektro-Autos als Dorfauto werden genannt. 

Für die fünf Städte Halver, Kierspe, Meinerzhagen, Neuenrade, Plettenberg und die drei Gemeinden Herscheid, Nachrodt-Wiblingwerde und Schalksmühle werden bis September 2020 Klimaschutzkonzepte erstellt. 

In Nachrodt sollte eigentlich am 30. März ein Klima-Café mit Diskussionen und Workshops stattfinden, das allerdings aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Jetzt geht es also online weiter. Die Städte und Gemeinden haben im Rahmen der Erarbeitung ihrer Klimaschutzkonzepte eine Möglichkeit geschaffen, ihre Bürger direkt und sozusagen von zu Hause aus mit in zukünftige Klimaschutz-Aktivitäten einzubinden. Die Ergebnisse der Umfrage werden in das Konzept aufgenommen. Sie sollen bei der Priorisierung der Maßnahmen unterstützen. An der Umfrage können Bürger bis Ende Juni teilnehmen. Die Erstellung der Klimaschutzkonzepte fördert das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz

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