Anzahl der lockeren Felsbrocken hält sich in Grenzen

Sieben Kletterer untersuchen Fels an der Dümplerleie

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Die steile Felswand wird in diesen Tagen von Mitarbeitern der Firma Feldhaus Bergbau auf Schäden untersucht.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ganz weit oben, in etwa 70 Meter Höhe klettern sie. Nur kleine, orangefarbene Punkte sind zu sehen. „Vom Parkplatz der Rastatt kann man die Arbeiten am besten beobachten“, sagt Polier Uwe Schäfer, der Funkkontakt zu seinen sieben Kollegen im Fels hält.

Seit eineinhalb Wochen sind die Mitarbeiter der Firma Feldhaus Bergbau in Nachrodt, um den Felsen im Bereich der Dümplerleie zu untersuchen.

„Vor einigen Jahren haben wir hier viel größere Probleme vorgefunden“, sagt Uwe Schäfer. Die Anzahl der lockeren Felsbrocken halten sich in diesem Jahr in Grenzen. Die Kletterer, die nebeneinander arbeiten, um sich nicht gegenseitig zu gefährden, klopfen die Grauwacke auf Schäden ab, die in erster Linie witterungsbedingt entstehen.

In die Nachrodter Felswand kann relativ leicht Wasser eindringen, und unter der Einwirkung von starkem Frost werden dann kleine und größere Felsbrocken regelrecht losgesprengt. Auch die Vegetation bahnt sich in dem felsigen Gelände ihren Weg und lockert so manchen Stein. Das gelockerte Gestein kann sich dann irgendwann vollends lösen und auf die Straße fallen, die unter Klaras Höhe entlangführt.

Die Höhenarbeiter sind nur als kleine, orangefarbene Punkte zu erkennen.

Die Gemeinde ist verkehrssicherungspflichtig und lässt – damit es erst gar nicht dazu kommt – die Felswand alle drei Jahre untersuchen. Kosten: 44 000 Euro. Die „Brocken“ werden entfernt oder auch zum Teil als Uferbefestigung genutzt.

Die Feldhaus-Höhenkletterer arbeiten sich von oben nach unten. Ende dieser Woche könnten die Arbeiten abgeschlossen sein. Stichtag ist aufgrund des Naturschutzgebietes der 28. Februar. Übrigens: Für Wanderer und Spaziergänger ist der Bereich aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Auch 2011 wurde an der Dümplerleie der Fels überprüft.

2010 wurden an der gefährlichen Stelle sogar Bäume gefällt.

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