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Aufregende Zeit beginnt: Kita wird umgebaut, Kinder ziehen um

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Eine aufregende Zeit beginnt für die Kinder der St. Elisabeth-Kita. Sie ziehen vorübergehend um, während die Tagesstätte umgebaut wird.
Eine aufregende Zeit beginnt für die Kinder der St. Elisabeth-Kita. Sie ziehen vorübergehend um, während die Tagesstätte umgebaut wird. © Fischer-Bolz, Susanne

Die Pläne sind fertig, ein Architekt beauftragt. Und auch ein Ausweichquartier für die Kinder wurde schon gefunden. Dennoch wird es dauern, bis der Umbau der Kita St. Elisabeth starten kann.

Nachrodt-Wiblingwerde - Das Gebäude der Kita St. Elisabeth in Nachrodt wird in den kommenden Jahren saniert und modernisiert. Das Gebäude wird vergrößert, sodass 15 weiteren Mädchen und Jungen in Nachrodt ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Die Einrichtung wird sowohl um eine halbe Gruppe des Gruppentyps I (2 bis 6 Jahre) als auch um eine halbe Gruppe des Gruppentyps II (unter drei Jahren) erweitert.

Der Rat der Gemeinde hatte die Übernahme des Trägeranteils aller Gruppen zu 25 Prozent angeboten – der Kita-Zweckverband nahm diese Offerte an. Eigentlich hatte sich der Zweckverband die Übernahme des Trägeranteils der bestehenden Gruppen zu 50 Prozent und der neuen Gruppe zu 100 Prozent erhofft – ein Wunsch, den die Gemeinde aus finanziellen Gründen aber nicht leisten konnte und wollte. Jetzt aber sind augenscheinlich alle zufrieden. „Der Kita Zweckverband stellt mit dem Umbau der Immobilie und der Ausweitung der Betreuungsplätze die Zukunftsfähigkeit der Kindertageseinrichtung sicher und geht damit zudem auf den Bedarf der Familien vor Ort ein“, so Lina Strafer aus der Abteilung Kita-Entwicklung beim Zweckverband Katholische Tageseinrichtungen.

Die Kita soll während des laufenden Betriebes saniert und erweitert werden, aber die Mädchen und Jungen werden auch eine ganze Weile im katholischen Vereinshaus betreut. „Dass die Pfarrei uns das Pfarrheim vorübergehend zur Verfügung stellt, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder während des Umbaus sicherzustellen, freut uns sehr“, betont Gebietsleiterin Iris Leidel. „Die Zusammenarbeit war und ist zu jeder Zeit sehr konstruktiv, wertschätzend und kooperativ“, fügt sie begeistert hinzu.

Doch: Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Denn wenn die Kinder im Vereinshaus sind, können alle anderen Zusammenkünfte dort nicht mehr stattfinden. Da es in Nachrodt gerade an Versammlungsräumen fehlt, nutzen nicht nur St. Josef-Gruppen das Vereinshaus, sondern auch Vereine. Und so verschwindet sozusagen das letzte Domizil.

Der Zeitplan für den Umzug der Kinder steht indes noch nicht fest. Fakt ist aber, dass es noch einige Umbaumaßnahmen im Vereinshaus geben muss – die sanitären Anlagen müssen beispielsweise kindgerecht umgebaut werden.

Das neue Grundrisskonzept der geplanten Baumaßnahme, das den Kindern ein deutlich verbessertes Raumangebot bieten wird, wurde bereits mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe abgestimmt.

„Nun gilt es, die Planungen mit dem kürzlich ausgewählten Architekturbüro zu konkretisieren und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, können seitens des KiTa Zweckverbands konkretere Angaben zum weiteren Projektablauf gemacht werden“, sagt Lina Strafer.

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