Kindergartenplätze: Eltern müssen flexibel sein

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Nachrodt-Wiblingwerde hält viele Kindergartenplätze vor, doch nur in wenigen Einrichtungen ist ab August noch Platz.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Ab dem 1. August haben Kinder bereits ab Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. In Nachrodt-Wiblingwerde stehen zwar viele Kita-Plätze zur Verfügung, aber Eltern müssen bei der Entscheidung für eine Einrichtung möglicherweise flexibel sein.

In der vergangenen Woche haben die fünf Kindertageseinrichtungen in der Doppelgemeinde die Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2013/14 angenommen. Insgesamt 63 Mädchen und Jungen können die Kindergärten in diesem Sommer aufnehmen Und die meisten haben diese Plätze schon wieder belegt. Zum Beispiel der Waldkindergarten in Wiblingwerde: Sieben Kinder können hier im Sommer neu aufgenommen werden, alle sieben Plätze sind schon wieder vergeben. Beispiel Evangelischer Kindergarten Wiblingwerde: 14 Plätze werden hier im Sommer frei, 13 davon sind schon wieder belegt und die Einrichtung wartet noch auf die Rückmeldung einiger Eltern. Und auch im Evangelischen Familienzentrum Fibs werden die zehn vorhandenen Plätze wieder belegt werden können.

Noch größer ist die Nachfrage im St. Elisabeth-Kindergarten der katholischen Kirchengemeinde Nachrodt: Elf Plätze können hier ab August neu belegt werden, doch es lagen 22 Anmeldungen vor. „Kindern unter zwei Jahren haben wir von vornherein abgesagt und sie an den Awo-Kindergarten verwiesen“, erklärte Leiterin Sandra Schwieren. Für den U3-Bereich hat die Einrichtung fünf der sechs vorhandenen Plätze besetzen können, bei den Drei- bis Sechsjährigen seien die Plätze nach den Auswahlkriterien der Gemeinde vergeben worden.

Einzig im Awo-Kindergarten sind noch in größerem Umfang Betreuungsplätze frei. Die Einrichtung an der Geschwister-Scholl-Straße hält 16 Plätze für Kinder unter drei Jahren – davon zehn für Kinder unter zwei Jahren und 15 Plätze für Drei- bis Sechsjährige vor. „Für den U3-Bereich haben wir einige Anmeldungen, der U2-Bereich kommt noch nicht so an“, berichtete Leiterin Anne Alban und vermutete: „U2-Kinder, die ab August aufgenommen werden sollen, sind ja jetzt auch noch wirklich sehr klein. Da fällt vielen Eltern die Entscheidung eben schwer.“ Trotzdem warb sie dafür, sich rechtzeitig einen Kindergartenplatz zu sichern. Das erhöhe für beide Seiten die Planungssicherheit, so Alban. Übrigens: Auch Drei- bis Sechsjährige können im Awo-Kindergarten ab August noch aufgenommen werden. ▪ Volker Griese

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