Fröhlicher Nachmittag für St. Josef-Senioren

Etwa 50 Senioren der katholischen St. Josef-Kirchengemeinde verbrachten am Dienstag bei Kaffee und Kuchen einen unterhaltsamen Nachmittag. Foto: Salzmann

Nachrodt-Wiblingwerde - Bei Kaffee und Kuchen, frohen Liedern und heiteren Sketchen haben knapp 50 Senioren am Dienstag im Katholischen Vereinshaus einen fröhlichen Nachmittag verbracht. Eingeladen hatten sie St. Josef-Kirchengemeinde und die Caritas.

Die liebevolle Ausgestaltung des Fests lag in bewährten Händen der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD). Die Frauen hatten die Tische herbstlich mit Kerzen, Kastanien, bunten Blättern und dekorativen Zwergkürbissen geschmückt.

Auftakt der jährlich stattfindenden Veranstaltung war eine heilige Messe mit Pastor Hermann Josef Lösing. In seiner Ansprache rückte er die biblische Geschichte von Elisabeth und Zacharias in den Mittelpunkt, denen nach langer Kinderlosigkeit in hohem Alter ein Kind (Johannes der Täufer) geschenkt wird. „Man kann sich auf Gott verlassen“ lautete die Botschaft, die er der Versammlung mit auf den Weg gab.

Sonnige Lieder, die das Herz erwärmten, brachten bei der anschließenden Feier im Vereinshaus kleine Sängerinnen und Sänger aus dem katholischen St. Elisabeth-Kindergarten zu Gehör. Mit Rasseln, Glocken und anderen Perkussionsinstrumenten, aber auch mit Bewegungen unterlegten die Kleinen ihren fröhlichen Gesang. „Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann“, hieß es da.

Volkstümliche Weisen, die jeder gern hört, hatte der Männergesangverein Frohsinn Nachrodt im Gepäck. „Frisch gesungen“ brachten die Sänger ihren begeisterten Zuhörern bekannte und beliebte Weisen wie den „Wanderer“ oder den „Abendfrieden“ – gefühlvoll umgesetzt – dar. Unter Leitung seines Vizechorleiters Dieter Danz trumpfte der Männerchor auf und erfüllte auch gerne den Wunsch nach dem „Bajazzo“.

Mit einem beschwingten, launigen Wunschkonzert bereicherten Inge Westerwell (Klavier) und Karl-Heinz Tacke (Akkordeon) den bunten Nachmittag. Ob „Das Wandern ist des Müllers Lust“ oder „Schwarzbraun ist die Haselnuss“: Zum Mitsingen ließ sich keiner lange bitten. Alle machten sangesfreudig mit.

Mit amüsanten Sketchen trug das Helferteam der KFD um Barbara Kerkmann und Christa Nölke zum Gelingen des Nachmittags bei. Im (imaginären) Café brachte dabei „Ein Stück Kuchen“ eine Servicekraft (Rosemarie Kayser) schier um den Verstand. Was die Gute ihrer beratungsresistenten Kundin (Margarete Richter) – auf Currywurst aus – auch zum Verzehr vorschlug, es wurde mit harschen Bemerkungen vom Tisch gewischt. Die beiden Darstellerinnen bissen sich lustig aneinander die Zähne aus. Den Tücken der höheren Mathematik fiel Familie Redlich (Barbara Kerkmann, Christa Nölke und Christina Westerwell) in der „Rechenaufgabe“ zum Opfer. Weder Äpfel noch Zwerge, weder Wölfe noch Geißlein hielten väterlichen Erklärungsversuchen stand. Es mussten schon echte Torten her, damit Sohnemann Redlich die schwierige Aufgabe „28 geteilt durch 7“ verstand. Ein improvisierter Theatersaal diente für den abschließenden Sketch als Kulisse. Sich köstlich kabbelnd ging ein Ehepaar (Christina Westerwell und Uschi Klaus) dabei der Ursache unangenehmer Gerüche auf den Grund. Quell des Übels: seine alten, im Jackett steckenden Socken. - Monika Salzmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare