Gründungsfest für die Kinderfeuerwehr

Die Betreuer freuen sich auf den Start der Kinderfeuerwehr

Nachrodt-Wiblingwerde - Freundschaft, Kameradschaft, Teamgeist – das macht die Feuerwehr aus. Und es ist eigentlich keine Frage, dass Kinder ganz „heiß“ darauf sind, mitzumachen, um später auch ein Held oder eine Heldin zu werden. 35 Mädchen und Jungen haben sich für die Nachrodt-Wiblingwerder Kinderfeuerwehr angemeldet, die am Sonntag, 28. Oktober, um 10 Uhr am Gerätehaus Wiblingwerde ganz offiziell gegründet wird.

Mitglieder des Nachrodt-Wiblingwerder Rates, die Bürgermeisterin, Vertreter der Feuerwehrverbände: Sie alle sind eingeladen, um die Gründung der Kinderfeuerwehr gebührend zu feiern. „Leider können wir aber nur 14 Kinder aufnehmen“, sagt Celina Klatt, die mit ihren Mitstreitern Svenja Lüno, Lisa Murza und Manuel Nowak die schwierige Entscheidung – wer darf mitmachen - treffen musste.

„Das ist mir persönlich sehr schwergefallen. Wir als Team mussten uns für 14 und gegen 21 Kinder entscheiden. Teilweise hat auch das Los entschieden“, erzählt Celina Klatt. Natürlich war die Freude über den Andrang groß, aber einige Kinder werden sicher jetzt enttäuscht sein. „Wir werden in dieser Woche die Zusagen und Ab sagen herausschicken“, so Celina Klatt. „Wir würden gern auch mehr Kinder nehmen, aber aufgrund der rechtlichen Bestimmungen sind uns die Hände gebunden.“

 Neben Celina Klatt, Svenja Lüno, Lisa Murza und Manuel Nowak ist auch noch Michelle Mickoleit zum Betreuerteam der neuen Kinderfeuerwehr gestoßen. Sie alle werden sich bei einem Kennlern-Nachmittag den Eltern und Kindern vorstellen – und zwar am 13. Oktober. Richtig los geht es dann am Mittwoch, 31. Oktober.

Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr kommen zum ersten Dienst von 16.30 bis 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Wiblingwerde zusammen. Sieben Kinder aus Nachrodt und sieben Kinder aus Wiblingwerde, alle zwischen sechs und neun Jahren sind mit von der Partie. Und natürlich – je nach Thema – werden sie sich auch im unteren Gemeindebezirk treffen. „Das wird immer abhängig davon sein, welche Themen anstehen“, sagt Celina Klatt.

Die Kinder dürfen natürlich keine Brände löschen, natürlich nicht an die großen Schläuche oder natürlich nicht in Gefahrensituationen agieren. Aber das Heranführen an die Arbeit der Feuerwehr, Spiel und Sport, Basteln, Malen und Brandschutzerziehung stehen beispielsweise an.

Mittlerweile gibt es 66 Kinderfeuerwehren in NRW mit 1800 Mädchen und Jungen sowie rund 500 Betreuern. Nun kommt die Kinderfeuerwehr der kleinsten Gemeinde des Kreises hinzu.

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