In Nachrodt-Wiblingwerde

Kinder-Umfrage zu Spielplätzen: Riesen-Resonanz

Nachrodts Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz mit den Kinderbildern, die Ideen für schönere Spielplätze zeigen.
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Nachrodts Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz mit den Kinderbildern, die Ideen für schönere Spielplätze zeigen.

Was fehlt auf den Spielplätzen? Wie sollen sie aussehen? Das hat die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde die Kinder gefragt - und 88 Bilder bekommen. Es gibt klare Favoriten unter den Geräten.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es kann nicht genug Seilbahnen und Nestschaukeln, Tunnelrutschen und Trampoline geben: Das finden die Mädchen und Jungen aus den Kitas und der Grundschule. Sage und schreibe 88 Bilder haben sie bei der Bürgermeisterin persönlich abgegeben oder ins Amtshaus geschickt und damit die Frage „Was vermisst ihr auf den Spielplätzen und welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es?“ gerne beantwortet.

„Der Aufruf war ein Volltreffer. Ich bin völlig überwältigt“, freut sich Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz. Auf seinem Schreibtisch stapeln sich die gemalten Werke der kleinen Spielplatz-Experten. Alle Bilder werden jetzt vom „Arbeitskreis Spielplätze“ gesichtet. Dazu gehören Christian Pohlmann, André Gütting, Stefan Herbel, Elfriede Sickart, Romina Bach, Anne Klatt, Bürgermeisterin Birgit Tupat und Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz.

Arbeitskreis wertet Ergebnisse aus

„Erwachsene Menschen können viele Überlegungen anstellen und sicher auch gute Ideen haben, aber die, die auf den Spielplätzen sind und dort spielen, wissen doch am besten, was wirklich toll zum Spielen ist“, sagt Sebastian Putz. Am besten sind augenscheinlich besonders Seilbahnen. Wo könnte man sie errichten? „Das geht wohl nicht mitten in einem Wohngebiet, denn die Anlagen sind ziemlich laut“, weiß Sebastian Putz.

Der Arbeitskreis hat nun eine Menge zu tun: Er muss prüfen, wo, welche Spielgeräte aufgestellt werden können, und die Kosten ermitteln. Thema ist dann auch, ob eventuell der eine oder andere Spielplatz aufgegeben wird, um andere im Gegenzug zu erweitern oder aufzuwerten. „Wir werden versuchen, die Wünsche der Kinder zu erfüllen“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Sie hat eine „Kinder-Abordnung“ von der Awo und von der katholischen Kita im Bürgermeisterzimmer empfangen und war selbst im Fibs an der Bachstraße zu Besuch.

Versprechen an die Kinder

„Alle Kinder hatten sich im Vorraum versammelt und jeder, der etwas sagen wollte, musste auf eine Kiste steigen“, erzählt Birgit Tupat schmunzelnd. Sie ist sehr begeistert vom Engagement der Jüngsten, hat ihnen aber auch erklärt, dass man wahrscheinlich nicht alle Wünsche verwirklichen kann. „Aber wir werden uns alles genau angucken und prüfen“, so ihr Versprechen an die Kinder.

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