Kein Kranz zum Volkstrauertag in Veserde: Gemeinde dementiert

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Für Wirbel sorgt der Volkstrauertag in Nachrodt-Wiblingwerde.

Nachrodt-Wiblingwerde – Wirbel gibt es um die Kranzniederlegung am Volkstrauertag. In diesem Jahr gab es keine in Veserde, was für Gerüchte sorgte. Nun bezieht die Gemeinde Stellung.

„Die Auskunft ist so nicht getätigt worden“, betont Kämmerin Gabriele Balzukat zu den Vorwürfen von SPD-Ratsherr Aykut Aggül, man habe kein Geld für einen Kranz zur Niederlegung am Volkstrauertag in Veserde gehabt. 

Angeblich, so hatte Aykut Aggül behauptet, habe jemand aus der Gemeindeverwaltung einem Bürger genau dies gesagt. Bürgermeisterin Birgit Tupat hatte schon während der Sitzung des Rates angezweifelt, dass einer ihrer Mitarbeiter diese Aussage gemacht habe. 

Personelle Engpässe der Grund

Fakt ist: Es gab zum Volkstrauertag keine Kranzniederlegung und keine Feierstunde am Ehrenmal in Veserde. Und zwar nicht aus Kostengründen, sondern aufgrund von personellen Engpässen. „Die Leute können sich nicht dreiteilen“, sagt Gabriele Balzukat. Es sind nämlich dieselben Ehrenamtlichen, die die Feierstunde immer in Wiblingwerde und Veserde abhalten. 

Und so fiel die Entscheidung, ab sofort jährlich abwechselnd in den Dörfern tätig zu werden. Einen Kranz soll es aber allerorts geben. „Wir sind davon ausgegangen, dass auch drei bestellt wurden“, sagt Gabriele Balzukat. 

Privater legt Gesteck nieder

Allerdings habe man jetzt aus den Erfahrungen gelernt. Hohe Wellen hat augenscheinlich die Berichterstattung über die nicht stattgefundene Kranzniederlegung in Verserde geschlagen. Das sagt SPD-Ratsherr Aykut Aggül, der im Rat sein Missfallen darüber deutlich zum Ausdruck gebracht hatte. 

„Endlich sagt einer mal was“, habe man ihn gelobt. Der Sozialdemokrat lässt die Argumentation, dass es personelle Probleme gibt, nicht gelten. „In der Gemeinde gibt es mindestens 20 Vereine. Dann muss man das anders strukturieren“., so Äggül. 

Übrigens habe eine Privatperson ein Gesteck am Ehrenmal niedergelegt.

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