Wenige Blutspender beim Termin: Schuld ist die Grippewelle

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Reinhard und Ursula Lippert bei der Blutspende in Nachrodt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Nur wenige Spender kamen zur Blutspende in Nachrodt. Daran ist die Grippewelle schuld, vermuten die Organisatoren.

Die Grippewelle macht auch vor den Blutspendern nicht Halt. Lediglich 49 Blutspender kamen zum ersten Termin des Jahres in das katholische Vereinshaus in Nachrodt. 

Mit Schwung und Elan ist das ehrenamtliche Blutspendeteam dennoch ins neue Jahr gestartet. Pünktlich um 16 Uhr stand alles bereit. Die Brötchen waren geschmiert und die Tische gedeckt. Denn wer in der Gemeinde Blut spendet, dem soll es auch gut gehen. 

„Wir machen das einfach gerne. Wir sind heute sechs ehrenamtliche Helfer“, sagte Organisatorin Gisela Gundermann. Premiere als Helferin für Bärbel Büttig Norbert Grebe und Britta Sassenscheid hatten die Anmeldung übernommen. Sie pflegten die Daten in den Computer ein und schauten, wer eine Auszeichnung erhält. 

Ehrenamt aus Überzeugung

Unten in der Küche wirbelten Gisela Gundermann, Annette Heumann, Helga Baumann und Bärbel Büttig. Büttig war zum ersten Mal als Helferin dabei. „Wir alle machen das aus Überzeugung. Wir tun etwas Sinnvolles und können so gut helfen“, erzählte Gisela Gundermann. 

„Wir hatten schon gehofft, dass ein paar Spender mehr kommen. Aber es ist Grippewelle. Da steckt man halt nicht drin“, erklärte Gundermann. 

Reinhard und Ursula Lippert kamen zum Blutspenden. 28 Mal haben sie bereits gemeinsam gespendet. Der Termin ist für die Nachrodter zu einem festen Ritual geworden. „Das ist für uns selbstverständlich, und wir machen das so lange wie wir können“, sagte Ursula Lippert. 

Neben dem Ehepaar kamen weitere Stamm-Spender. Janis Noah Kehl, Kim Saskia Malkus und Nemat Azizi spendeten zum zehnten Mal und bekamen dafür eine Urkunde und ein Geschenk. Wolfgang Tonelli dankte das Team für die 25. Spende.

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