Kamerunschafe und Hühner in Lasbeck

Tierhalter in der Kritik

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Die Tiere erinnern an Ziegen, sind aber Schafe.

Nachrodt-Wiblingwerde – Einige Aufregung gibt es um die Haltung von Hühnern und vermeintlichen Ziegen im Bereich des ehemaligen Bahnhofes in Lasbeck.

 Dort lägen tote Hühner am Boden, berichtete eine Teilnehmerin der Internet-Plattform Facebook. Zudem hätten die Ziegen – es handelte sich offenbar um sogenannte Kamerunschafe – kein Futter zur Verfügung und das Trinkwasser sei gefroren. Viele Diskussionsteilnehmer äußerten sich empört darüber, dass dort die Tiere offenbar grob vernachlässigt würden.

Das Veterinäramt wurde eingeschaltet und auch das Nachrodter Ordnungsamt rückte aus, um sich – in

Amtshilfe für die Iserlohner Kollegen – ein Bild von der Situation zu machen. Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz berichtete anschließend, dass man den Eigentümer der Tiere vor Ort angetroffen habe.

In dem Gatter hätten viele verstreute Federn gelegen. Die Spuren hätten darauf hingedeutet, dass die Hühner eventuell gerissen worden sind. Der Eigentümer habe versichert, dass er jeden Tag vor Ort ist und dem Ordnungsamt auch die vom Eis befreite Wasserentnahmestelle an der Lenne gezeigt. Putz bezeichnete die Angaben des Eigentümers als „eher schlüssig“.

Mark Wille, Putz’ Stellvertreter, macht darauf aufmerksam, welche Vorgehensweise in einem Verdachtsfall die richtige ist: „Man sollte nicht nur Facebook, sondern auch die zuständige Behörde informieren.“

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