Känguruhjagd in Haste

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Die Kinder hatten sichtlich Spaß am bunten Programm auf dem Hof Simon. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Der Familientag, ausgerichtet vom evangelischen Kindergarten in Wiblingwerde, ist immer auch ein fröhlicher Tag. So war es auch in diesem Jahr, in dem die Veranstaltung zum fünften Mal auf dem Hof der Familie Dieter Simon in Haste stattfand. Dort fanden sich nicht nur die Kindergartenbesucher sondern auch deren Eltern, Omas und Opas ein. Das Fest war außerordentlich gut besucht.

In der großen Scheune des Hofes Simon gab es zeitweise keine Sitzplätze mehr. Das diesjährige Fest stand unter dem Motto: „Wir reisen um die Welt.“ Dazu hatten sich die Leiterin des Kindergartens, Martina Fischer, und ihr Team allerhand einfallen lassen. So wurden die Länder Deutschland, Österreich, Australien, Amerika, Japan und Mexico besucht. Jeweils ein Teil der Kinder trug die „landesübliche“ Tracht. So war die amerikanische Gruppe zweifellsfrei am Cowboyhut, den Jeans und Stiefeln zu erkennen. Die österreichische Formation glänzte durch Dirndl und Lederhosen. Die japanische Fraktion schickte ihre Geishas ins Rennen. Der Begrüßungstanz der Kinder, die Kinder aus den jeweiligen Ländern vorstellten, kam sehr gut an.

Dem folgte dann eine Rallye, die durch den zum Hof Simon gehörenden Wald führte. Hier waren nun im Laufe der Strecke verschiedene Aufgaben zu lösen. So musste die deutsche Gruppe beispielsweise die Zugspitze erklimmen. Nun war der zu bezwingende Berg nicht annähernd so hoch wie das Original. Aber erklimmen musste man ihn trotzdem erst einmal.

Schwer getroffen hat es dagegen die australische Formation. Denn an ihr war es, Känguruhs einzufangen. Da diese Spezies im Wald hinter dem Hof der Familie Simon nur ausgesprochen selten anzutreffen ist, mussten die Eltern herhalten. Zugegeben, deren Sprünge waren auch nicht viel schlechter, als die des echten Känguruhs. Wenn auch die Sprungdistanzen zu wünschen übrig ließen. Das jedoch gereichte den Kindern zum Vorteil. Denn ihre „Fangquote“ erhöhte sich entsprechend.

Fischer und ihr Team waren schon seit Wochen damit beschäftigt, die Veranstaltung vorzubereiten. „Wir mussten ja erst einmal ein Thema finden, welches wir bisher noch nicht hatten“, sagte die Institutionsleiterin. Dann mussten die einzelnen Stationen, die sich im Wald befanden und durchlaufen werden mussten, vorbereitet werden. Die Strecke wurde abgegangen. Dabei musste deren Länge berücksichtigt werden, denn auch die Kleinsten mussten diese Strecke bewältigen können. Doch die hatten augenscheinlich weniger Probleme damit als die Erwachsenen. „Das ist ja wohl auch kein Wunder“, entschuldigt sich schmunzelnd einer der Väter. „Ich habe meine Tochter ja die ganze Zeit getragen“. Die einzige Reaktion seiner Tochter war ein „Stimmt ja gar nicht“.

Der Veranstaltung schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an. Dazu wurde der große Schwenkgrill „angeworfen“. Und es war nicht allein nur die Hitze, die dem Grillmeister den Schweiß auf die Stirn trieb. Denn der Andrang war groß. Der benachbarte Hof Pühl bot zudem Ponyreiten an. Auch hier war die Nachfrage groß. ▪ hb

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