In der Zukunkftswerkstatt reifen realistische Wünsche

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Kristina Baranski (Foto) und Matthias Sauerland vom Kreisjugendamt sowie Renate Richwien und Joachim Struwe vom Jugendzentrum erörterten in der Zukunftswerkstatt mit den Jugendliche, welche Ideen umsetzbar sind.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die jungen Leute aus der Doppelgemeinde gehen mit realistischen Vorstellungen an ihre Zukunftsgestaltung heran. Bei der zweiten Zukunftswerkstatt am Mittwoch in der Rastatt waren utopische Wünsche vom Tisch.

Mancher Wunsch lässt sich vielleicht schon sehr schnell erfüllen. Zum Beispiel der nach einer Tür am Bolzplatz am Lenneufer, damit der Fußball nicht andauernd durch die vorhandene Lücke ‘rausspringt. Auch eine Sitzgelegenheit in dem Bereich fänden die Kinder schön und auch eine Bank am Jugendzentrum. Bürgermeisterin Birgit Tupat hatte schon vor Ort eine Idee, wie sich das günstig umsetzen lassen könnte: Sie hat einen Sponsor im Auge, der eine ideale Lösung für Sitzgelegenheiten auf kleinem Raum anbieten könnte.

Um die die sportlichen Wünsche der jungen Leute erfüllen zu können, will Tupat Kontakt zum Gemeindesportbund und zu den örtlichen Sportvereinen knüpfen. Auf der Vorschlagsliste stand eine Wasserdisco, die sich bestimmt mit dem neuen Trägerverein des Gartenhallenbads realisieren ließe. Zum Ausprobieren mancher Sportarten wie Volleyball wünschen sich die Jugendlichen eine vereinsunabhängige Fachbegleitung. Vorstellen können sie sich Straßen- und Dorfturniere, klassische Events wie Seifenkistenrennen und Trendsportarten wie Slacklining. Organisierte Fahrten in Spaßbäder wie das Aquamagis oder ins Fußballstadion stehen ebenfalls auf der Wunschliste.

Renate Richwien und Joachim Struwe sind im Jugendzentrum gefragt, wenn es um die Etablierung neuer Angebote geht. Für die Sommerferien haben die Teenager der Gemeinde vorgeschlagen, einzelne Aktionen für 13- bis 16-Jährige anzubieten anstelle eines durchgehenden Ferienspaßes, wie er für Kinder angeboten wird. Ins Programm aufgenommen werden könnten eine Survival-Wanderung, Geländespiele, Grillen, Reiten, Tagesfahrten, Kurzreisen, Geländespiele und Geocaching. Mit Joachim Struwe könnten sich die jungen Leute ein Event vorstellen, das dem TV-Format „Schlag den Raab“ gleichkommt.

In puncto Wochenend-Öffnungszeiten sind die Nutzer der „Kurve“ auf den Sonntag gekommen: Weil gerade da „tote Hose“ sei, wäre ein Nachmittagsangebot schön –im Sommer mit Eisverkauf und im Winter mit frischen Waffeln. An ausgewählten Samstagen könnten alkoholfreie Cocktailpartys steigen. Auch an Soccer-Turnieren auf der Playstation hätte die Jugend Spaß.

Die gebündelten Ideen werden nicht nur von den Mitarbeitern des Kreisjugendamts und des örtlichen Jugendzentrums ausgewertet, sondern auch vom Rat. Birgit Tupat versprach, dass in der nächsten Ratssitzung am 15. Juli über die Ergebnisse der zweiten Zukunftswerkstatt gesprochen werde: „Wir lassen uns was einfallen!“ Im Herbst folgt eine Fortsetzung der Zukunftswerkstatt. ▪ Ina Hornemann

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