St. Josef-Gemeinde braucht eine neue Orgel

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Pastor Hermann Josef Lösing, Gemeinderatsvorsitzender Johannes Fischer und Gemeinderatsmitglied Hans Wehr informierten über den schlechten Zustand der Kirchenorgel. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ An der Orgel sowie am Orgelspieltisch der St. Josef-Kirchengemeinde nagt der Zahn der Zeit – ein Austausch ist unumgänglich. Daran erinnerten am Sonntag Johannes Fischer, Vorsitzender des Gemeinderates, Gemeinderatsmitglied Hans Wehr und Pastor Hermann-Josef Lösing während der Gemeindeversammlung im katholischen Vereinshaus.

Wegen der maroden Orgel wird nicht nur die Türkollekte jedes ersten Sonntags im Monat für die Neuanschaffung gespart, die Gemeinde hat auch ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Mit 30 000 Euro schlägt eine neue Orgel zu Buche, für den Orgeltisch kommen noch einmal 7000 Euro hinzu – Unterstützung ist in Anbetracht dieser Summe willkommen. Freunde und Gönner der katholischen St. Josef-Gemeinde können eine Spende unter dem Stichwort „Förderorgelbau St.  Josef“ auf das Konto 250951101 bei der Deutschen Bank (Bankleitzahl 445 700 04) einzahlen.

Des Weiteren begrüßten die Katholiken die Planung der Gemeinde, Urnenstelen im unteren Bereich des Friedhofes zu errichten. Erste Angebote sollen demnächst eingeholt werden. Damit will die katholische Kirchengemeinde unter anderem auch der steigenden Nachfrage nach Urnenbestattungen nachkommen.

Gemeindemitglied Karl-Günter Hennrichs schlug im Rahmen der Versammlung vor, sich in der Gemeinschaft zu treffen, um die modernen Lieder aus dem neuen Liederbuch einzustudieren. Sein Vorschlag stieß auf großes Interesse – an die 20 Gemeindemitglieder erklärten sich spontan bereit, einmal im Monat zur Probestunde zu kommen.

Bereits fest im Terminkalender notiert ist die jährliche Hauptputzaktion. Am Samstag, 9. April, sind die Gemeindemitglieder dazu aufgerufen, ab 9 Uhr Kirche und Vereinshaus wieder auf Vordermann zu bringen. Neben weiteren Terminbekanntgaben wie beispielsweise dem Bußgottesdienst am 14. April, der Erstkommunion mit 15 Mädchen und Jungen am 5. Juni, der Bibelwoche für Erwachsene vom 20. bis 22. Juni oder den Ferienspielen vom 29. August bis 2. September – alle weiteren Termine werden noch rechtzeitig bekannt gegeben – sahen die Gemeindemitglieder auch eine detaillierte Aufstellung der Kollekteneinnahmen. Hier ragt die Sternsingeraktion mit einer Spendensumme von 7100 Euro heraus. Für die Hilfswerke Misereor und Adveniat wurden 1200 beziehungsweise 1300 Euro gespendet.

Gemeinderatsvorsitzender Johannes Fischer warb während der Versammlung um Interessenten, die sich für ehrenamtliche Aufgaben bei der Caritas engagieren möchten. Pastor Lösing und Ehrenamtlerin Annemarie Wolff bräuchten Unterstützung, sagte er. Aus diesem Grund war Dorothee Stadermann vom Caritasverband Altena eingeladen worden, die über den Wohlfahrtsverband und seine Aufgaben informierte. Außerdem hofft Pastor Lösing auch auf die Unterstützung von jungen Gemeindemitgliedern, die einmal im Monat Jungen- oder Mädchengruppen übernehmen könnten. Verstärkung wird auch für den „Turmspiegel“ gesucht. Wer redaktionelle Beiträge leisten möchte, ist dazu aufgerufen, sich an den Gemeinderat zu wenden. ▪ sr

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