Halbseitige Sperrung

Unwetter-Schäden werden beseitigt: Weiter Behinderungen auf der B236

Tief gegraben wird an der B 236. Dort war ein Kanaleinlauf nach dem Hochwasser defekt. Auch der Hang musste wieder befestigt werden.
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Tief gegraben wird an der B 236. Dort war ein Kanaleinlauf nach dem Hochwasser defekt. Auch der Hang musste wieder befestigt werden.

Auf der Bundesstraße 236 kommt es erneut zu Verkehrsbehinderungen. Im Bereich der Einmündung Kreinberger Weg auf die Bundesstraße 236 in der Nähe der Walzwerke Einsal mussten zunächst Schäden beseitigt werden, die durch die Wassermassen während des Unwetters und anschließende Überflutungen angerichtet worden waren.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Böschung zur Lenneseite war unterspült worden. Zunächst musste also die Stabilität der Fahrbahn wieder hergestellt werden, sagt Andreas Berg, Sprecher von Straßen.NRW in Hagen. Das sei aber vergleichsweise zügig vonstatten gegangen. Hier kam ein privater Unternehmer zur Hilfe. Zunächst aber sei die Bundesstraße dort „komplett dicht“ gewesen, so Berg.

Dann zeigte sich, dass es einen Schaden am Kanal der Gemeinde gab. Ein sogenannter Kanalschacht war umgekippt und musste aufgerichtet werden. Das war am Donnerstag, berichtet Dirk Röding, Leiter des Fachbereichs 3 in der Gemeindeverwaltung und zuständig für Planen und Liegenschaftsverwaltung. Aber es gibt gleich ein Anschlussprojekt. Wegen dieser Bauarbeiten besteht zur Zeit eine halbseitige Sperrung der Straße. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Das sorgt bei manch einem Autofahrer für Verdruss, aber die Lage nach dem Hochwasser lässt kaum etwas anderes zu. Es gibt zudem die ständige Verkehrsbeeinträchtigung durch die halbseitig gesperrte Lennebrücke, dann gab es zuletzt Baugrunduntersuchungen, die unter Ampelbetrieb erledigt wurden.

Reichlich Schäden

Nachdem die Gemeinde den Kanal hat richten lassen, sind nun nämlich die Stadtwerke Iserlohn an der Baustelle tätig. Sie verlegen Stromleitungen. Über die Dauer der Arbeiten war zunächst keine Auskunft zu bekommen. Dirk Röding berichtete aber, dass die Stadtwerke Iserlohn auch über das Wochenende arbeiten wollen, „damit das so schnell wie möglich erledigt ist.“

Schäden gibt es überhaupt reichlich, ergänzt Andreas Berg. Allein im Bereich seiner Niederlassung zähle er 60 Stellen, verteilt auf den Märkischen Kreis und den Ennepe-Ruhr-Kreis und den Ennepe-Ruhr-Kreis. Der Schwerpunkt liege aber mit 43 Schadensstellen klar im Märkischen Kreis. Das habe zum Beispiel dazu geführt, dass manche Straßenmeistereien „kein Absperrrmaterial mehr auf dem Hof haben“, beschreibt Berg die aktuelle Situation. Dass es um gewaltige Geröllmassen geht, zeigt ein anderes Phänomen: „Man bekommt derzeit kaum Container.“

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