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Jetzt aber: Termin für Amtshaus-Umzug steht fest

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Am kommenden Freitag, 21. Oktober, sollen im Amtshaus (im Hintergrund) die letzten Sachen zusammengepackt werden. Denn am darauffolgenden Montag soll es für die Mitarbeiter ins rechteckige Ausweichquartier auf dem Märkischen Platz gehen.
Am kommenden Freitag, 21. Oktober, sollen im Amtshaus (im Hintergrund) die letzten Sachen zusammengepackt werden. Denn am darauffolgenden Montag soll es für die Mitarbeiter ins rechteckige Ausweichquartier auf dem Märkischen Platz gehen. © Wiechowski, Jona

Noch dauert es ein bisschen, bis der Umzug vom Amtshaus in die Container daneben abgeschlossen werden kann. Denn noch immer stehen ein paar Kleinigkeiten an. Inzwischen gibt es ein Datum für den richtigen Umzug.

Nachrodt-Wiblingwerde – Eigentlich sollte der Umzug längst abgeschlossen sein. Anfang August wurden die ersten Container auf dem Märkischen Platz aufgebaut und man hoffte auf einen Umzug in jenem Monat; zuletzt fehlten allerdings noch der Innenausbau und sämtliches Equipment. „Das wird bis Oktober dauern“, bedauerte Bürgermeisterin Birgit Tupat Anfang September, dass der Zeitplan nicht eingehalten werden könne.

Zu den Hintergründen der Verzögerung erklärt Bauamtsleiterin Natascha Handschak jetzt auf Nachfrage der Redaktion: „Der Amtshaus-Umzug musste wegen verschiedener kleiner Faktoren, die jedoch in einander gegriffen haben, verschoben werden.“ Doch inzwischen dürfte das Vorhaben endlich auf die Zielgerade eingebogen sein. Denn nun sei geplant, dass die letzten internen Notwendigkeiten wie der Abbau der technischen Geräte, etwa der Computer, oder aber das Ausräumen der restlichen Schränke am kommenden Freitag, 21. Oktober, erfolgen sollen.

Der tatsächliche Umzug mit dem Transport der Möbel soll laut Handschak am darauffolgenden Montag, 24. Oktober, stattfinden. Die dann notwendigen Einräumarbeiten haben Folgen für die Bürger in Nachrodt-Wiblingwerde: Am Montag und Dienstag, 24. und 25. Oktober, bleibt das Amtshaus geschlossen. „Die Verwaltung ist eingeschränkt telefonisch erreichbar“, teilte die Gemeinde am Donnerstag in einer Mitteilung mit.

Direkt nach dem Umzug soll die Sanierung des Amtshauses starten, das 1898 gebaut wurde, seit 1907 Sitz der Gemeindeverwaltung ist und seit 1987 unter Denkmalschutz steht. Beginnen möchte man mit Dach und Fenstern.

Dass Verwaltungsmitarbeiter in Containern arbeiten, ist in der Doppelgemeinde nicht neu: Bereits seit Mai 2019 verrichten Mitarbeiter des Bauamtes, der Kämmerei, der Kasse und des Steueramtes ihr Werk in den nicht zu übersehenden blauen Containern. Ende Oktober sollen nun auch ihre Kollegen vom Bürgerservice, Ordnungs-, Standes- und Personalamt aus dem alt-ehrwürdigen Verwaltungsgebäude ins rechteckige Ausweichquartier ziehen. Bürgermeisterin Birgit Tupat bekommt im Container-Obergeschoss übrigens ein Büro samt Besprechungsraum.

320 000 Euro haben die neuen Container der Firma ELA aus Haren gekostet. Gekauft hatte man sie deshalb, da man nicht wisse, wie lange sie genutzt werden müssen, erklärte Bauamtsleiterin Natascha Handschak. Erst wenn das Amtshaus und der neue Anbau fertig sind, sollen alle wieder umziehen – gemeinsam, nicht nach und nach.

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