Vorgezogenes Festessen und vier gute Taten

+
Lotte Glasow übergibt einen Spendenscheck an Wolfgang Kube für die ökumenische Jugendarbeit. ▪

NACHRODT-W‘WERDE ▪ Ein vorgezogenes Festtagsessen mit Rinderbraten, Rotkohl und selbst gemachten Klößen gab es am Donnerstag im Vereinshaus St. Josef an der Hagener Straße. Dort hatte die „Nachrodter Mahlzeit“ zum letzten Mal im laufenden Jahr zum Speisen eingeladen.

Es hat sich zum guten Brauch entwickelt, dass dabei auch Spenden übergeben werden. Die Gelder für diese Spenden kommen aufgrund eines einfachen Prinzips zusammen: Die meisten der Mahlzeit-Gäste wissen um den besonderen Wert des Angebotes und wissen insbesondere das Engagement der Organistorinnen zu würdigen – sie geben pro Mahlzeit gerne etwas mehr als die geforderten zwei Euro und zehn Cent. Die Überschüsse werden gesammelt und einmal im Jahr an gemeinnützige Einrichtungen vergeben. Diesmal gab es gleich vier Empfänger: Das Kinderhospiz Balthasar in Olpe, das Hospiz Mutter Teresa in Letmathe, die Seca-Einrichtung Haus Sassenscheid und die ökumenische Jugendarbeit in der Doppelgemeinde. Jeder Empfänger bekommt 100 Euro. Lotte Glasow übergab diesen Scheck an Pfarrer Wolfgang Kube, der sich seinerseits mit einem Präsent bei den Damen der Nachrodter Mahlzeit bedankte.

Hinter der eingespielten Küchencrew liegt ein Jahr, das von einer größeren Veränderung geprägt war: Im August hatte man zum letzten Mal in den Saal des evangelischen Gemeindehauses an der Schillerstraße eingeladen. Zu der Zeit suchte man bereits nach einem neuen Domizil, denn die Kirchengemeinde bemühte sich um einen Käufer für die Immobilie.

Im Vereinshaus von St. Josef wurde man schließlich fündig. Platz zum Essen war auch hier genug, einzig in der Küche geht es ein bisschen enger zu, weil man sie mit anderen Gruppen teilen muss. Also muss der größere Teil der Kochausstattung jetzt jedes Mal herangeschafft werden. „Ansonsten gab es überhaupt keine Probleme“, berichten Lotte Glasow und Gudrun Gruß übereinstimmend. „Wir haben die Leute gefragt, und alle wollten, dass wir weiter machen.“ ▪ Von Thomas Keim

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare