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Jägerball im Schloss-Hotel Holzrichter: Lust auf Party

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 Dirndl und Tracht zeichneten den Dresscode aus – aber nicht in Oktoberfest-Party-Manier, sondern festlich.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es ist die Mischung aus Hütten-Gaudi, Schützenfestlaune und festlichem Ball, die den Jägerball so besonders macht. Dabei sind es längst nicht nur Jäger, die einmal im Jahr im Schloss-Hotel Holzrichter feiern, sondern alle, die Lust auf eine richtig gute Party in Verbindung mit kulinarischen Genüssen haben.

 „Es ist der Knaller. Wir sind voll, richtig voll. Es hätte vermutlich keiner mehr reingepasst“, freute sich Initiator und Gastgeber Thomas Holzrichter. Die meisten Karten seien bereits im vergangenen Jahr direkt nach dem letzten Ball reserviert worden. „Wir haben am Konzept gar nichts verändert. Leckeres Buffet, etwas Tradition mit Musik des Waldhorncorps Sundern und dann Party mit den Oberspiesheimern“, berichtete Holzrichter.

Pünktlich um 17.30 Uhr treffen die ersten Gäste ein. Es hat etwas von einem pompösen Galaabend. Dirndl und Tracht zeichnen den Dresscode aus – aber nicht in Oktoberfest-Party-Manier, sondern festlich. Gerade der Dirndl-Kenner weiß, dass das ein großer Unterschied ist. Fotostrecke unter www.come-on.de Die Stimmung ist schon beim Empfang gut. Alle wissen, dass nach dem Essen eine der Party des Jahres im Höhendorf wartet. Und so ist nach dem Dessert auch blitzschnell die Tanzfläche voll.

Jägerball im Schloss Hotel Holzrichter

Die Oberspiesheimer sind für die Wiblingwerder längst keine Unbekannten und ein Garant für gute Stimmung. Mit ein klein wenig traditioneller Blasmusik, vielen volkstümlichen Schlagern und extrem guter handgemachter Partymusik brachten sie ordentlich Schwung in den Saal. Mit kleinen Showeinlagen animierten sie ihr Publikum immer wieder zum Mitschunkeln, -klatschen oder -singen. So fuhren beispielsweise zwischendurch kleine Trampeltrecker über die Tanzfläche oder die Gäste mussten unterhaltsam auf der Bühne mithelfen.

Mit Spannung wurde die Verlosung erwartet. Zu gewinnen gab es jede Menge Preise: vom Gourmetgutschein über kosmetische Pflegesets und Jagdmesser bis hin zum Rehbock-Abschuss im Holzrichter-Revier. 1370 Euro kamen durch den Losverkauf zusammen. „In diesem Jahr möchten wir das Geld einem lieben Jäger und Freund spenden“, sagte Holzrichter. Und es war wohl der einzige Moment an diesem Abend, wo es wirklich still im Saal war. Am Schicksal des kranken und verunglückten Kollegen nahmen viele Anteil. „Er muss seinen geliebten Geländewagen abgeben, um mobil zu bleiben“, sagte Holzrichter.

Das Geld soll nun in den behindertengerechten Umbau eines neuen Autos fließen, mit dem er trotz Einschränkung weiter mobil bleiben kann. Als klar war, wofür das Geld in dem Umschlag ist, kamen spontan noch zahlreiche weitere Menschen nach vorne und füllten den Umschlag. Das Geld wurde an Lydia Riepe übergeben, die es nun weiterleiten wird. „Ich bin mir sicher, dass er sich sehr freut und tief bewegt sein wird“, sagte Riepe. Ein Moment, der ans Herz ging – allen, den Jägern und den Nichtjägern.

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