"Mehr geht nicht"

Oberspiesheimer spielen Refrain von „Sauerland“

+
Eine Familie und drei Generationen (v.l.): Sabrina Bischof, Mechthild Zibulla und Geraldine Bischof feierten gemeinsam beim Jägerball im Schlosshotel Holzrichter.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Gäste des Veserder Jägerballs scheinen auf die Worte von Hotel-Chef Thomas Holzrichter gehört zu haben. „Vor einem Jahr habe ich den Leuten gesagt: Kommt wieder! Und sie kamen“.

Ergebnis: Der 2. Jägerball im Schlosshotel war mit 300 Besuchern nicht nur komplett ausverkauft, sondern hat die Premiere vor einem Jahr um 100 zusätzliche Gäste übertroffen.

„Mehr geht nicht und mehr kann ich auch nicht machen“, sagte Holzrichter, während er in der Küche das Büffet an die Gäste verteilte. Das „Live Cooking“ war nur ein Punkt, der zu einem mehr als positiven Ergebnis beigetragen hat.

300 Gäste amüsierten sich beim Jägerball königlich.

Auch die Band, aus dem 400 Kilometer entfernten und bei Würzburg gelegenen Oberspiesheim angereist, hat zum Sauerland eine ganz besondere Verbindung aufgebaut. „Alles begann bereits im Jahr 1999, als wir bei der Jubiläumsfeier der Feuerwehr gespielt haben und von einem Einsatzfahrzeug empfangen wurden“, so Band-Mitglied Daniel Friedrich. Damals hat es so schwer geregnet, dass die Musiker über das offizielle Ende hinaus einfach weiterspielten. „Der Boden war so matschig, dass niemand mit dem Auto wegfahren konnte“.

Auch danach traten die „Oberspiesheimer“ immer wieder gerne in der Region auf („Die Gastfreundschaft hier ist einfach beeindruckend: Wir gehören zum Sauerland“). Was die Musik angeht: „Die Stimmung ist eigentlich ab dem ersten Ton phänomenal“, so Daniel Friedrich. Selbst wenn der Strom ausfallen sollte, könnten die Franken mit ihren Blasinstrumenten weiterspielen und den Saal toben lassen.

Die Damen im Dirndl...

Für den 2. Jägerball hatten sich die Alpen-Rocker zudem eine ganz besondere Premiere überlegt: „Wir werden zum ersten Mal das Sauerland-Lied spielen, wenn auch nur den Refrain“. An das plattdeutsche Intro wollten sich die Bayern dann doch nicht heranwagen.

.... und auch die Herren zeigten sich klassisch.

Bevor die „Oberspiesheimer“ die Bühne betraten, hatte das Jagdhornbläsercorps Sauerland vom Hegering Altena den Jägerball eröffnet. Zudem begrüßte Thomas Holzrichter die Gäste im Namen der Jägerschaft und wünschte sich, „dass wir mit unseren Nachbarn, Freunden und auch den Nicht-Jägern gemeinsam feiern können. Uns verbindet mehr, als das uns trennt.“

Den Gästen hat der Abend gefallen. „Ein volles Haus und gute Stimmung: das spricht für sich“, freute sich Bürgermeisterin Birgit Tupat über den gelungenen Abend. Lothar Jäckel aus Hohenlimburg lobte vor allem das Ambiente und die Tatsache, dass Jung und Alt gemeinsam feiern.

In diesem Sinne waren mit Sabrina und Geraldine Bischof und Mechthild Zibulla gleich drei Generation einer Familie auf dem Jägerball vertreten. „Wenn jeder, der hier war, den Jägerball so super findet, dass wir ihn in jedem Fall wiederholen sollen, haben wir das Klassenziel erreicht“, so Thomas Holzrichter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.