KFD veranstaltet gelungenes Kaffeehauskonzert

Vom Wolgalied bis hin zu Schlagern der 50er und 60er Jahre: Die Instrumentalisten verstanden es, ihr Publikum zu begeistern.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es ist schon recht ungewöhnlich, wenn eine Formation Applaus erhält, bevor sie mit ihrem Vortrag beginnt. Genau das war jedoch am Sonntagnachmittag im katholischen Vereinsheim in Nachrodt teilweise so. Denn dort gastierte das Klarinettenensemble „Blackstix“ aus Letmathe. Die insgesamt sechs Musikerinnen und Musiker sind Mitglieder der Musikschule Iserlohn.

Die Formation tritt regelmäßig auf. Zuletzt waren sie anlässlich des 100-jährigen Bestehens der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) in Nachrodt zu hören. Sie treten jedoch auch auf anderen, größeren Festlichkeiten auf. Da ihre Musik den Zuhörerinnen und Zuhörern der Jubiläumsfeier der KFD sehr gut gefiel, beschloss deren Vorsitzende, Barbara Kerkmann, die Formation zu einem –wie Kerkmann sagte - „Kaffeehauskonzert“ einzuladen. „Wir wollten diesen Nachmittag einmal nutzen, um gemütlich beisammen zu sitzen und richtig gute Musik zu genießen“, so Kerkmann weiter. Die sechs Musiker unterhielten ein rund 50-köpfiges Publikum, welches sich während des rund zweistündigen Konzertes Kaffee und Kuchen schmecken lassen konnte. Das musikalische Programm, welches der Leiter der „Blackstix“, Roland Kirch, zusammengestellt hatte, konnte sich nicht nur sehen sondern insbesondere auch hören lassen. Es war ein Streifzug durch alle Arten gängiger Melodien. Zu hören gab es neben Auszügen aus Musicals und Operetten auch Schlager und Volksmusik zu hören. Zu dem mehr als nur umfangreichen Repertoire der Formation gehörten unter anderem auch der „Kleine Gardeoffizier“ und das „Wolgalied“. Während das Publikum bei fast allen Vorträgen „mitswingte“, sang es den jeweiligen Refrain dieser beiden Lieder lautstark mit. Das galt allerdings auch für die Schlager der 50er und 60er Jahre, die die Formation nach der Pause intonierte. Die Musikerinnen und Musiker verstanden es ausgezeichnet, ihr Publikum zu begeistern. Daher war ihnen auch ein großer, lauter und insbesondere lang anhaltender Schlussapplaus sicher.

Von Hartwig Bröer

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