Intensive Kooperation mit Altena geplant

Man will zusammenarbeiten.

NACHRODT/ALTENA ▪ Die Probleme sind für beide Kommunen die gleichen – warum sie nicht gemeinsam angehen? Unter der Leitung der Bezirksregierung Arnsberg trafen sich deshalb am gestrigen Donnerstag, 4. November, die Verwaltungsspitzen aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde sowie Vertreter der Ratsfraktionen und des Märkischen Kreises zu einem Workshop zur interkommunalen Zusammenarbeit. Das teilte die stellvertretende Pressesprecherin der Bezirksregierung, Jutta Beierlein gestern Nachmittag mit.

Das Ergebnis des Workshops: Die zwei Kommunen wollen den Herausforderungen durch die angespannte finanzielle Situation und die sinkenden Einwohnerzahlen mit einer weit über das übliche Maß hinausgehenden, modellhaften Zusammenarbeit begegnen. Sowohl die Stadt Altena als auch die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde sollen eigenständig bleiben und Kernbereiche der Verwaltung beibehalten. In allen Bereichen, die nicht zu den Kernbereichen der Verwaltung zählen, wollen sie dagegen kooperieren.

Der nächste Schritt: Die Räte der beiden Kommunen müssen jetzt definieren, was zum Verwaltungskernbereich gehört, in dem eine Zusammenarbeit ausgeschlossen ist. In diesen Prozess sollen auch die Bürger eingebunden werden, heißt es in der Mitteilung.

Auch Bürger sollen eingebunden werden

Die Umsetzung solle anschließend voraussichtlich durch eine Lenkungs- und Arbeitsgruppe vorangetrieben und von der Bezirksregierung begleitet und auch moderiert werden.

Seit längerem wird von der Mehrheit der Nachrodt-Wiblingwerder Politik die Kooperation mit benachbarten Kommunen angestrebt, um Kosten zu sparen. Es erging der konkrete Auftrag an die Verwaltung, aktiv Kontakte zu knüpfen. Sowohl mit Iserlohn, Altena und sogar Hagen wurde schon gesprochen. Eine Zusammenarbeit zwischen Nachrodt-Wiblingwerde und Altena gibt es bei der Feuerwehr, beim Baubetriebshof und im Bereich des Ordnungsamtes.

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