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Doppelt gute Nachrichten von der Ministerin

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Von: Thomas Bender

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Ina Scharrenbach (2.v.l.) überreichte Birgit Tupat am Freitagnachmittag die Bewilligung des Wiederaufbauplans. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU) und Bauamtsleiterin Natascha Handschak.
Ina Scharrenbach (2.v.l.) überreichte Birgit Tupat am Freitagnachmittag die Bewilligung des Wiederaufbauplans. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick (CDU) und Bauamtsleiterin Natascha Handschak. © Bender, Thomas

Auf dem Weg ins Wochenende legte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Freitag in Nachrodt-Wiblingwerde einen Zwischenstopp ein. Im Gepäck hatte sie ein Dokument, das für die Doppelgemeinde rund 25 Millionen Euro wert ist.

Nachrodt-Wiblingwerde – Soviel wird es nämlich kosten, die Flutschäden an Nachrodts kommunaler Infrastruktur zu beseitigen. Sie sind im Wiederaufbauplan aufgelistet, dessen Genehmigung die Ministerin an Bürgermisterin Birgit Tupat übergab. Damit ist klar, dass Bund und Land für die Beseitigung der Flutschäden aufkommen.

Es wird Jahre dauern

Angesichts der Tatsache, dass nur drei Privatleute größere Schäden meldeten, klingt der kommunale Schaden immens hoch. Das liegt in erster Linie an vom Hochwasser zerstörten Straßen und Bachläufen. Beispiele: Über 2,5 Millionen Euro wird die Beseitigung der vom Wörder Bach verursachten Schäden kosten, die Wiederherstellung des Kreinberger Weges wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Schäden an Waldwegen wie zum Beispiel den nach Lasbeck betragen rund fünf Millionen Euro. Auch angesichts der sehr kleinen Mannschaft im Amtshaus werde es Jahre dauern, bis alle Schäden beseitigt seien, erklärte die neue Bauamtsleiterin Natascha Handschak.

Bald kommt nächster Bescheid

Die muss sich nicht nur um die Flutschäden kümmern, sondern auch um die Sanierung und Erweiterung des Amtshauses. Die geht in dieser Woche mit dem Umzug der letzten Mitarbeiter in Container in die heiße Phase. Ministerin Scharrenbach hatte auch dazu gute Nachrichten im Gepäck: Noch im Laufe dieser Woche werde der Bewilligungsbescheid für den Anbau ans Amtshaus in der Doppelgemeinde ankommen, sagte sie.

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