Mit Hund zum Gottesdienst: Ökumenischer Kinderaktionstag in Nachrodt

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Wenn der kleine Liebling mitkommt, gehen so manche Herzen auf.

Nachrodt-Wiblingwerde - Ein zaghaftes Wuff statt „Amen“ erklang am Samstagnachmittag im evangelischen Gemeindehaus in Nachrodt. Denn dort wurde zum Abschluss des ökumenischen Kinderaktionstages ein Tiergottesdienst gefeiert.

Vor Beginn ging es in dem Saal ein wenig so zu wie im Wartezimmer einer Tierarztpraxis. Dort, wo sonst meist andächtige Stille vor einem Gottesdienst herrscht, wurde munter geplaudert. Der kleine Hund des Nachbarn ist schon 17 Jahre alt und hört nicht mehr so gut. Und der Cocker mit den großen Augen ist auch schon ein Senior und hat Alterserscheinungen. Richtig gut gelaunt war hingegen der Jungspund von Pastor Wolfgang Kube, der die Senioren am liebsten lautstark zum Toben aufgefordert hätte.

Insgesamt war die Resonanz zu diesem besonderen Gottesdienst dann doch etwas mau. Auch kamen keine anderen Tiere als Hunde. „Ein paar Kinder hatten morgens gesagt, dass sie gerne ihr Kaninchen mitbringen wollten. Aber das hat wohl terminlich nicht gepasst“, erklärte Birgitta Knoop. Sie hatte am Morgen den Kinderaktionstag geleitet, der sich ebenfalls mit dem Thema „Tiere“ befasste. Im katholischen Vereinshaus beschäftigten sich 14 Kinder mit der Arche Noah und überlegten, wie es wohl ist, wenn der Mensch eingesperrt ist und die Tiere die Macht haben. Die Ergebnisse präsentierten sie in Form von Liedern und Gebasteltem im Gottesdienst.

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