Holz-Reh ist von Wiese an der L 692 verschwunden

Eine solche Rehattrappe haben Unbekannte an der L692 bei Wiblingwerde entwendet.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Eine der Reh-Attrappen, die Klaus Chiarelli in diesem Sommer an der viel befahrenen L 692 zwischen Wiblingwerde und Lüdenscheid aufgestellt hat, ist seit kurzem verschwunden.

„Sie wurde zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen entwendet“, sagt Chiarelli über die hölzerne Figur, die auf einer Wiese in der Nähe der Abzweigung Oevenscheider Stall gestanden hat.

Der Altenaer, der sich in der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild engagiert, hatte die lebensgroßen und mit Reflektoren versehenen Rehattrappen aufgestellt, weil die L 692 in diesem Bereich ein Wildunfall-Schwerpunkt ist. Die Nachbildungen der Waldtiere sollen Autofahrer dazu anhalten, in diesem Bereich vorsichtig zu fahren und auf Tiere zu achten, die unvermittelt auf die Fahrbahn springen könnten. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass jemand so etwas stehlen könnte“, ist Klaus Chiarelli fassungslos. Er bedauert, dass die Diebe offensichtlich den Zweck nicht erkannt haben, den die Rehattrappen erfüllen sollen.

„Ich habe am Samstag die ganze L 692 abgefahren in der Hoffnung, dass ein anderer Wildschützer die Attrappe nur umgestellt hat, um an anderer Stelle vor Wildwechsel zu warnen. Das war aber nicht der Fall“, erklärte Chiarelli im Gespräch mit dem Altenaer Kreisblatt. Jetzt hofft er, dass derjenige, der die Figur mitsamt Befestigungsstangen entwendet oder „ausgeliehen“ hat, Reue zeigt. „Es wäre gut, wenn er die Rehattrappe baldmöglichst wieder aufstellt oder zumindest ablegt, wo sie gestanden hat“, sagt Chiarelli, der den durch den Diebstahl entstandenen Schaden mit etwa 200 Euro beziffert. - Volker Griese

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