Heimatverein freut sich über Startschuss für Koordinationsplattform

Heimatverein Wiblingwerde: Neue Wege am alten Speicher

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Ein idyllisches Bild gibt der alte Kornspeicher im Herzen von Wiblingwerde ab. Mehrere Vereine haben Pläne geschmiedet.

Nachrodt-Wiblingwerde – Neue Wege geht der Heimat- und Verkehrsverein Wiblingwerde am alten Kornspeicher auf dem Hof der Grundschule. Der Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt ist dort jetzt gefallen.

So wurden in der oberen Etage des Kornspeichers Wiblingwerde fünf alte Holzfenster ausgewechselt.

Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, ist tatsächlich der zur Zeit von Dieter Nölke koordinierte Auftakt zu einem Kraftakt, den der Heimat- und Verkehrsverein, der Bürgerbusverein sowie der Turnverein Wiblingwerde 2018 als Leader-Projekt beantragt hatten:

Nämlich die Einrichtung einer Vereinszentrale im historischen Gemäuer von 1597, die sogenannte „Koordinationsplattform Nachrodt-Wiblingwerde“. Hier sollen demnächst gemeinsame Aktivitäten geplant, Termine im Jahresverlauf abgestimmt und Akten für alle zentral zugänglich gelagert werden.

Der Austausch der von Wetter und Jahren gezeichneten Fenster durch die Tischlerei Dalüge – natürlich unter Beachtung von allerlei Denkmalschutzrichtlinien – musste als erstes angegangen werden, bevor nun gespachtelt, gestrichen, elektrifiziert und eine PC-Infrastruktur geschaffen werden kann. Auch neue Möbel werden folgen.

 Dass hier neben der Beantragung von Fördergeldern viel Eigenleistung beizusteuern ist, war allen Beteiligten der „Wiblingwerder Runde“ unter Federführung von Siegfried Kruse schon 2017 klar, als man das erste Brainstorming unternommen hatte. Selbstkritisches Ziel des Projekts war es, die zum Teil getrennt gewachsenen, starren, manchmal isolierten und wenig koordinierten Vereinsstrukturen zu bündeln und auch räumlich zusammenzuführen.

Als zentraler und repräsentativer Ort dieser Aktivitäten ist dann schließlich der Kornspeicher in Absprache mit der Gemeindeverwaltung gewählt worden, die eine Nutzungsdauer von mindestens zwölf Jahren garantiert hat. Schließlich gelang es, mit dem schriftlichen Antrag und einem hitzigen Audit (Anhörung) im April 2018 unter Leitung des HVV-Vorsitzenden Dr. Christian Schulze die Gutachter zu überzeugen.

Die Fördergelder für dieses Projekt stammen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)“ – immerhin in fast fünfstelliger Höhe. Kombiniert mit der Muskelhypothek engagierter Mitstreiter der beteiligten Vereine wird man hier bis etwa Ende 2019 einen „auf weiter Strecke wohl einmaligen Kristallisationspunkt ehrenamtlicher Arbeit schaffen“, so bringt es Dr. Christian Schulze auf den Punkt.

 Andere Vereine seien angesprochen worden, sich mittelfristig in die neue Koordinationsplattform einzuklinken – „ein Projekt also, das im Wachsen begriffen ist!“

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