Kritische Worte halten sich in Grenzen

Nachrodter Rat verabschiedet den Haushalt 

+

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie hielten sich in Grenzen, die kritischen Worte im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltes.

Von der UWG gab es am Montagabend in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ keinen einzigen Seitenhieb in Richtung Verwaltung und die SPD zog es vor, mit der CDU abzurechnen. Nur die Christdemokraten „pickten“ sich bei der letzten Ratssitzung in diesem Jahr den „Fachbereich 3“ (Planen und Liegenschaften) heraus, der „wieder einmal aus der Rolle gefallen ist“, wie Lars Wygoda, Fraktionsvorsitzender der CDU, erklärte. 

„Gegebenenfalls müssen wir hier auch die Zusammenarbeit mit Altena intensivieren, wenn unsere Verwaltung im Bereich Planen und Bauen fachlich wie umsetzungstechnisch überfordert ist. Wir werden die Entwicklung im kommenden Jahr genauestens beobachten und überprüfen.“ Einstimmig wurde der Haushalt nicht angenommen. Die UWG war mit vier Stimmen dagegen, bei der CDU enthielt sich Peter Herbel. 

Die gesetzliche Vorgabe ist erfüllt. Die Gemeinde schließt mit einem Plus von 24000 Euro für 2017 ab – das ist auch aufgrund der guten Steuereinnahmen von Land und Bund möglich. Die Gemeinde profitiert von Anteilen aus der Einkommensteuer und Umsatzsteuer. Aber auch die gute Gewerbesteuer ist trotz Schwankungen auf einem guten Niveau. „Wir jubeln nicht, haben aber auch keinen Grund zum Meckern“, so Kämmerin Gabriele Balzukat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare