Für Saaltür

Haus Nachrodt: Finanzspritze vom Denkmalschutz

Haus Nachrodt in Nachrodt steht unter Denkmalschutz
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Das Haus Nachrodt steht unter Denkmalschutz.

Eine Finanzspritze vom Denkmalschutz bekommt das Haus Nachrodt. Genutzt wird diese für eine Saaltür.

Nachrodt-Wiblingwerde – Dank einer Nachlass-Spende unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Instandsetzung der Saaltür des Herrenhauses Nachrodt mit 14990,90 Euro. Das Gebäude gehört seit 2017 zu den über 500 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel von West-Lotto aus der Lotterie Glücks-Spirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

„In einem Bogen des Flüsschens Lenne“

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat viele Details über das Haus Nachrodt zusammengetragen. In der Mitteilung heißt es: „Das ursprünglich verputzte Herrenhaus, das unterkellert ist, deckt ein Krüppelwalmdach. Das Haus liegt in einem Bogen des Flüsschens Lenne in einem ausgedehnten Park, den seit 1842 die Lennetal-Straße durchschneidet.“

Haus Nachrodt: Symbol „ländlicher Oberschicht“

Auch zur Historie des Anwesens ist vieles bekannt. „Das nach einem frühneuzeitlichen Burgmann benannte Anwesen gelangte 1805 in bürgerliche Hände. Vermutlich hat es der Eigentümer um 1818 neu errichtet. In der Baugestalt und Raumstruktur jedenfalls entspricht es der für die gewerblich tätige, regionale ländliche Oberschicht zwischen 1780 und 1820 vielfach nachgewiesenen üblichen Disposition. 1877 kam das Anwesen in den Besitz der Familie von Löbbecke.“ Und der gehört es bis heute.

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