Flüchtlingsunterkunft soll abgerissen werden

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Ist nach Ansicht eines Gutachters nicht mehr zu retten: das Haus an der Hagener Straße 150.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Flüchtlingsunterkunft in Nachrodt-Wiblingwerde soll abgerissen werden.

Das Haus an der Hagener Straße 150 soll das Zeitliche segnen. Das empfehlen die Mitglieder des Bauausschusses dem Rat, der am 4. Dezember ab 17 Uhr in der Rastatt tagt. In der öffentlichen Sitzung hatte Peter Herbel (CDU) noch vorgeschlagen, den „Laden auf Vordermann“ zu bringen. Man könne alles sanieren.

In der nichtöffentlichen Sitzung eröffnete Gutachter Holger Selve allerdings den Ausschussmitgliedern das ganze Dilemma. Danach ist es nicht wirtschaftlich, die Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft zu halten. Das Haus ist seit einiger Monaten unzugänglich.

Nachdem ein Brand ausgebrochen war, wurde das Gebäude aufgrund des eingesetzten Löschwassers komplett durchfeuchtet. Der Schaden war erheblich. Und zum „guten Schluss“ gab ein Bewohner dem Haus den Rest. „Er hat da gehaust wie die Axt im Wald“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding. Dabei soll es zu weiteren Wasserschäden gekommen sein. Fakt ist: Das Gebäude soll, wenn der Rat zustimmt, abgerissen werden. Kosten: 57000 Euro. Die Unterbringung von Flüchtlingen ist aktuell gewährleistet.

 Sollte es allerdings noch einmal zu einem größeren Engpass kommen, gibt es die Überlegung, Container am jetzigen Standort Hagener Straße 150 aufzustellen. „Es gibt Wohncontainer, die für eine vorübergehende Unterbringung gut geeignet sind“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Das Problem hierfür dürfte die bauaufsichtliche Genehmigung sein.

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