Gutachter sind sich alle einig

Hallenbad hat keine Decken-Sorgen

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Dr. Daniel Werner untersuchte die Decke des Hallenbades und gab Entwarnung.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es geht keine Gefahr von der Decke im Gartenhallenbad aus. Alle Schwimmer und Schwimmerinnen können sich weiterhin mit Freude ins kühle Nass stürzen. Auch bei der dritten Untersuchung, durchgeführt von Dr. Daniel Werner aus Düsseldorf, gab es positive Nachrichten.

Die Abhängung der Decke ist einst augenscheinlich nicht für alle Ewigkeit gebaut worden. Da sind sich alle Gutachter einig. Von einigen Fachleuten waren Roststellen festgestellt worden. „Doch da waren einige Schnellschüsse dabei, denn es handelte sich um alte Abhänger einer Vorgängerdecke, die nicht mehr aktiv ist. Ich konnte System in die verschiedenen Meinungen bringen. Bei der aktiven Decke ist ein einheitliches System verbaut worden, das aber den Mangel hat, dass der Korrosionsschutz nicht vollständig war. Die Decke ist standsicher, aber man muss sie dennoch unter Beobachtung halten“, sagt Dr. Daniel Werner. 

Zweites Thema: die Sicherungsstifte. Dort, wo es nur einen gab, wurde ein Zweiter nachgerüstet. Hierbei handelt es sich um Splinte, Sicherungselemente, die der Lagesicherung verbundener Bauteile in einer Richtung dienen. An mehreren Stellen wurde die Decke geöffnet. Der Gutachter machte nicht nur Fotos, er rüttelte auch hier und da. Und zeigte sich sehr entspannt. 

„Wir haben ein formales Problem, aber faktisch keine aktuellen Sorgen rund um die Standsicherheit.“ Und so wird Dr. Daniel Werner im Abstand von vier Monaten wiederkommen – bis es eine neue Decke geben wird, die der Förderverein Gartenhallenbad für dieses Jahr geplant hat. 

Unterdessen gibt es noch keine Neuigkeiten oder Entscheidungen über den Förderantrag, den die Gemeinde im „Schweinsgalopp“ per Dringlichkeitsentscheidung im Oktober ins Rennen geschickt hat, als das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ freigegeben hatte. 

Kommunen, die sich in einer Haushaltsnotlage befinden, werden mit 90 Prozent der Sanierungskosten bezuschusst. Die Verwaltung hatte deshalb eine Projektskizze mit einer Sanierungssumme von 1.289.350,00 Euro für das Projekt Gartenhallenbad eingereicht – für einen Sanierungsrundumschlag.

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