Vampire, Geister und eine Menge Unterricht

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Der Grundschultag bot die Möglichkeit, in verschiedene Unterrichtsfächer der Sekundarschule reinzuschnuppern. Sprachen waren genauso dabei wie Technik, Hauswirtschaft oder Informatik.

Nachrodt-Wiblingwerde-Bereits zum siebten Mal hat am vergangenen Samstag in der Sekundarschule am Standort Nachrodt-Wiblingwerde der Grundschultag stattgefunden.

„Da wir den ersten Zehner-Jahrgang jetzt entlassen konnten, hat sich der Kreis mit dem 7. Grundschultag geschlossen. Die Schule ist nun komplett“, sagte Schulleiterin Anne Rohde zur Begrüßung im Foyer des Schulgebäudes. Entgegen der Prognosen aus der Grundschul-Empfehlung hätten viele Schüler sehr gute Noten erzielt. 

Bevor die Schülerlotsen die Initiative ergriffen und die potenziellen Sekundarschüler in die Schnupperunterrichts-Klassen leiteten, stand zunächst ein Vorprogramm auf dem Plan. Die Band-AG, die in dieser Besetzung erst seit sechs Wochen zusammenspielt, führte unter der Leitung der Musiklehrer Vasko Tancev, Daniel Stork und Herbert Gebker ein Trommel-Stück auf. Zudem sangen drei Schülerinnen den Song „You could be the greatest“, woraufhin Englisch-Lehrer Oliver Held anmerkte, „dass ihr auch bei uns die Größten werden könnt.“ Als Abschluss der Darbietungen wurde ein englischsprachiges Grusel-Stück aufgeführt, in dessen Mittelpunkt mehrere Vampire und ein Geist mit einem blauem Auge stand. 

Während der Nachwuchs sich einen Eindruck der zukünftigen Lehrfächer machen konnte, stand für die Eltern ein Vortrag über die Vorteile der Sekundarschule gegenüber den anderen Schulformen an. Auch präsentierten sich im Foyer die Kooperationspartner in Form des Burggymnasiums Altena und des Berufskollegs für Technik des Märkischen Kreises in Lüdenscheid (BKT). Der Kooperationsbeauftragte Marcus Kretschmer wies darauf hin, dass das BKT am Samstag, 9. Februar, ebenfalls zu einem Tag der offenen Tür einladen werde. Dann stehen die Fächer Metall-, Elektro-, KFZ-, Bau- und Informationstechnik im Mittelpunkt. 

Anstelle von Technik ging es am vergangenen Samstag eher um Sprachen, Hauswirtschaft, die darstellenden Künste oder um physikalische Phänomene. Letzteres, indem aus Plastikflasche, Strohhalm und Büroklammern ein „Cartesischer Taucher“ gebastelt wurde. Während es im Hauswirtschaftsunterricht um die Grundlagen einer gesunden Ernährung ging, lebte das Fach Darstellen & Gestalten von der Pantomime-Kunst seiner Darsteller und dem Einsatz von Gesichts-Mimik.

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