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Neuer Gemeindesportverband: Wer macht mit?

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Viele Sporttreibende gibt es in der Gemeinde. Doch ob es auch Menschen gibt, die bereit sind, sich in einem Gemeindesportverband zu engagieren?
sport-online.jpg © Fischer-Bolz, Susanne

Er soll aus der Versenkung geholt werden, weil er dringend gebraucht wird: der Gemeindesportverband. Doch werden sich Mitstreiter finden? Die Vereine sind gefragt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Gemeindeverwaltung und hat die Sportausschussvorsitzende Anne Klatt gebeten, alle Vereine anzusprechen und zu einem Treffen einzuladen. „Das will ich auch gern machen, aber nicht den Hut aufsetzen“, so die UWG-Ratsfrau. Sie war damals dabei, vor sieben Jahren, als der Gemeindesportverband aufgelöst wurde.

Viele Herausforderungen

Ob es heute möglich sein wird, das Gremium „wiederzubeleben“? Tatsächlich könnte ein Gemeindesportverband heute wichtiger denn je sein, stehen doch gerade am Holensiepen große Veränderungen an, die fast alle den Sport betreffen. Die Lennehalle wird abgerissen, eine neue, kleinere soll gebaut werden. Die Diskussionen rund um die Umkleide unter der Turnhalle wäre wahrscheinlich mit einem Gemeindesportverband als Vermittler reibungsloser vonstatten gegangen. Und in Wiblingwerde wird der Sportplatz saniert – ein Zukunftsthema, das auch ein Gemeindesportverband auf der Agenda haben müsste.

Kaum Veränderungen in den Vorständen

Doch die alles entscheidende Frage wird sein: Gibt es Vereinsvertreter, die bereit sind, mitzumachen? Eigentlich hat es in den vergangenen Jahren kaum personelle Veränderungen in den Vorständen gegeben. Allerorts wird nach Nachwuchs gesucht. Ehrenamtliche Arbeit mit viel Verantwortung: Da rufen nicht viele Bürger hurra. Als der Gemeindesportverband im Jahr seines 50-jährigen Bestehens aufgelöst wurde, war Uwe Perlowsky Vorsitzender, sein Stellvertreter Jörg Grote, Geschäftsführerin Ingrid Ladwein, Sportabzeichenbeauftragter Jörg Tybussek, Sportwart Axel Koch und Kassenwart Jürgen Ruyter. Sie hatten nach der Versammlung 2014 allen Sportinteressierten ein halbes Jahr eingeräumt, um mögliche Nachfolger für die Vorstandsarbeit zu finden. Die es damals nicht gab. Vielleicht aber heute.

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