Auch Nachrodt wird Teil des Events „Lenne lebt“

Daniel Fühner (l.) von der Südwestfalen-Agentur stellte in der Gaststätte Zur Rastatt das Projekt „LenneSchiene“ vor.

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Es soll die größte Party Südwestfalens werden: Am Sonntag, 17. August, steigt gleichzeitig in acht Kommunen, die sich in dem Regionale-Projekt „LenneSchiene“ zusammengefunden haben, eine Großveranstaltung unter dem Motto „Lenne lebt“. Auch Nachrodt-Wiblingwerde ist mit von der Partie.

Aus diesem Grund haben sich die Vertreter der Vereine aus Nachrodt-Wiblingwerde zusammengefunden, um über mögliche Programm-Beiträge zu sprechen. Zunächst stellte Projektmanager Daniel Fühner von der Südwestfalen-Agentur die „LenneSchiene“ als Teil des Strukturförderprogramms des Landes, kurz Regionale 2013, vor. Im Juli 2012 ist das Vorhaben mit dem dritten Stern ausgezeichnet worden und konnte damit in die Umsetzung gehen. Das gemeinsame Maßnahmenpaket sieht vor, die Lebensqualität entlang der Lenne zu verbessern und die Region touristisch aufzuwerten. „Wir haben nicht nur Misthaufen, sondern Industrie und Power“, so Daniel Fühner. Zwölf Vorhaben sind in der „LenneSchiene“ zusammengefasst. In Nachrodt-Wiblingwerde stehen Bauarbeiten am Lenneufer und im Umfeld der Rastatt mit Klaras Höhe an. „Alle Maßnahmen müssen so miteinander verbunden werden, dass für jedermann sofort erkennbar ist: Dies ist ein Teil der ‚LenneSchiene’. Nur so entsteht eine lebendige Achse quer durch Südwestfalen – von Iserlohn bis nach Schmallenberg“, so Projektmanager Daniel Fühner.

Deshalb solle die gemeinsame Veranstaltung „eine Magnetfunktion“ entfalten und das „Wir-Gefühl“ in der Region stärken. Die Koordination der vielen Ideen aus den beteiligten Kommunen übernimmt Kerstin Thielemeier von der Gästeinformation Schmallenberger Sauerland. Vor Ort wird Bürgermeisterin Birgit Tupat die Fäden zusammenführen und noch vor den Osterferien zu einem weiteren Termin einladen.

In der Zwischenzeit wollen die Vereine intern ihre Ideen für das Projekt diskutieren. „Die Lenne-Anrainer sollen nicht sich selber, aber miteinander feiern“, fasste Kerstin Thielemeier das Ziel der Aktion zusammen. Blaue Ballons werden die Baustellen als Feier-Inseln kenntlich machen. Über Programmpunkte ist in einigen Kommunen bereits diskutiert worden. Geplant sei ein Staffellauf der Bürgermeister. „Wir fassen auch einen speziellen Reiseführer ins Auge und möchten die Helferinnen und Helfer mit T-Shirts ausstatten“, so Thielemeier. Um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten, werde die Feier möglicherweise jedes Jahr stattfinden. Weitere Ideen sind ein gemeinsamer „Flashmob“, ein Lenne-Lied oder eine Beach-Party.

Von Jari Wieschmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare