Rennerder Weihnachtsmarkt

Schnee und Glühwein: Gigantischer Andrang beim Weihnachtsmarkt im August

Ein Besuch des Nikolauses darf bei einem Weihnachtsmarkt natürlich nicht fehlen.
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Ein Besuch des Nikolauses darf bei einem Weihnachtsmarkt natürlich nicht fehlen.

Der Andrang war gigantisch. Schon weit vor der eigentlichen Eröffnung des Rennerder Weihnachtsmarkts war der Parkplatz voll und immer mehr Menschen strömten in Richtung Café Klunterbunt. Der Schnee rieselte vom Dach, in den Hütten wurden Weihnachtskugeln und Krippen bestaunt, es duftete nach Glühwein, Bratwurst und frisch gebrühtem Kaffee.

Nachrodt-Wiblingwerde – Eine heimelige und gesellige Atmosphäre – die viele Menschen nach der langen Corona-Zwangspause sichtlich genossen. „Endlich können wir wieder unter Leute. Es fühlt sich nach Normalität an. Man steht zusammen, quatscht und trinkt. Das ist toll“, freute sich Martin Meschofen.

Mit seiner Frau Katrin war er extra aus Dortmund angereist. Anderen hingegen war es schon zu voll. „Man ist das ja gar nicht mehr gewöhnt. Und jetzt sind hier plötzlich so viele Menschen. Die Inzidenzen sind ja auch noch hoch. Irgendwie tatsächlich ein komisches Gefühl“, erzählt die Iserlohnerin Margot Stenzel. Ganz ohne Regeln lief das Event natürlich nicht ab. Zahlreiche Helfer vor und hinter den Kulissen sorgten unter anderem dafür, dass die 3-G-Regel eingehalten wurde.

Nicht ohne Regeln

So kam am Samstagabend keiner ohne entsprechendes Dokument an Susanne Jacoby vorbei. Für die meisten Besucher kein Problem. Sie hatten die Hinweise gelesen und den Impfausweis, das Testzertifikat oder die Bescheinigung über ihre Genesung dabei – aber nicht alle. Große Diskussionen blieben dennoch aus. Und die Kontrolleurin ließ auch nicht mit sich handeln.

Im Inneren hatten insgesamt 14 Aussteller ihre Stände aufgebaut. Es gab jede Menge weihnachtliche Deko. Das Angebot reichte von massiven und mannshohen Holzarbeiten über filigrane Filzwichtel für den Weihnachtsbaum, Betondeko und künstlerisch gefüllte Christbaumkugeln bis hin zu adventlichen Likören, Produkten aus Honig und andere Leckereien.

Nikolaus schaut vorbei

Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des Nikolauses. Der hatte für die Kinder sogar eine kleine Überraschung in seinem Sack. Der fünfjährige Anton war ganz begeistert: „Voll cool. Dieses Jahr sehe ich den Nikolaus sogar zweimal. Jetzt und dann kommt der, wenn es draußen kalt ist, auch bestimmt wieder in den Kindergarten. Ich habe ihm das gerade auch noch einmal gesagt.“

Die Organisatoren Norbert Grebe und Gisela Gundermann waren sichtlich überwältigt von der riesigen Resonanz. „Das ist schon der absolute Wahnsinn, wie viele Menschen dieses Wochenende gekommen sind und vor allem auch, von wo aus sie angereist sind“, freute sich Norbert Grebe.

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