Glücksböhnchen-Aktion gibt wertvolle Lebenstipps

Wir sterben nicht an unseren Falten

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Martina Erlemann im Gespräch mit einer Teilnehmerin.

Nachrodt-Wiblingwerde. Martina Erlemann mahnt: „Wir sterben nicht an unseren Falten!“ Die Referentin spricht vor den Besucherinnen des Frauenfrühstücks, das seit fast 20 Jahren zwei Mal im Jahr von einer überkonfessionellen Vorbereitungsgruppe angeboten wird.

Beim Anblick der ehemals schönen Gesichter von Dagmar Berghoff und Meg Ryan geht ein Raunen durch die Teilnehmerinnen des Frauenfrühstückstreffens. Wangen, Lippen und Augen sind schlichtweg kaputt gestrafft. Gesundheitsberaterin Martina Erlemann beruhigt allerdings: „So weit muss man es nicht kommen lassen!“

Ein Wort zur Beruhigung richtete die Referentin vorab an ihre Zuhörerinnen: „Wir sterben nicht an unseren Falten!“ Wer sich dem bewusst ist, der kann lange attraktiv bleiben mit modischer Kleidung und einer schicken Frisur. „Niemand zwingt der 70-jährigen Dame heute mehr graue Röcke auf.

Keine grauen Röcke

Haben Sie den Mut, die Farben zu wählen, in denen Sie sich gefallen.“ Martina Erlemann hat schon von älteren Mitbürgen gehört, dass diese sich gesellschaftlich nicht mehr wahrgenommen fühlen. Atttraktiv bleiben - das spielt für viele eine Rolle. Innerer und äußerer Schönheit kann nachgeholfen werden: „Klar geht das mit Botox und Haarstransplantationen. Aber auch mit dem erhalt eines guten Flüssigkeitshaushalt und Krafttraining“, erklärte sie. Die einst so schönen Muskeln - sie verwandeln sich im alter in Fettgewebe. Obwohl das Gewicht gehalten wird, passen die Hosen nicht mehr. „Generell hat der Stoffwechsel andere Bedürfnisse im Alter. Der Körper braucht meist weniger Kalorien“, so Erlemann. Dass sich alles ändert, das merken ältere Menschen oft: Die Beweglichkeit lässt nach, ebenso Herzleistung und Geschmackssinn.

Herzleistung und Geschmackssinn

 Dem Leben Würze zu geben sei deshalb eine ganz gute Idee. Beim Essen und auch in Form neuer Projekte: „Fangen Sie das Tanzen an und räumen Sie ihre Schubladen um. Das fördert die Gedächtnisleistung enorm!“ Martina Erlemann gab den Gästen im evangelischen Gemeindehaus Nachrodt zahlreiche Tipps zur Pflege von Körper und Geist. Für sich selbst hat sie einst das Projekt „Glücksböhnchen“ ins Leben gerufen: Für jedes schöne Tagesereignis wandert eine Bohne von der linken in die rechte Hosentasche - am Abend kann man zählen, wie viele gute Dinge tagsüber passiert sind. Meist eine ganze Menge

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