Gesperrte L692: Nun wird's für Falschfahrer teuer

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Klare Botschaft: Die L692 ist gesperrt. Doch nicht jeder Fahrer hält sich daran.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es gibt sie natürlich: die Unbelehrbaren. Sie ignorieren Schilder und Baken, fahren durch die Baustelle. an der L692. Doch das wird nun teuer.

 „Wir wissen das und zeigen dort mehr Präsenz“, sagt Polizeisprecher Marcel Dilling. Die ersten zwei Tage habe man noch ein Auge zugedrückt und die Autofahrer lediglich zurückgeschickt und ermahnt. 

„Es dauert bekanntlich immer ein wenig, bis sich alle an die Einbahnstraße gewöhnt haben“, erklärt Dilling. 

Doch jetzt ist Schluss. Wen die Polizei erwischt, der muss zahlen. 25 Euro kostet es, falsch herum durch die Einbahnstraße zu fahren. Mindestens 50 Euro zahlen die, die die Sperrung ignorieren und durch die Baustelle fahren. 

Dilling betonte jedoch schon zum Baustellenbeginn, dass vermutlich eher mit einem doppelten Bußgeld gerechnet werden muss. „Wer die Baken umfährt oder gar an die Seite stellt, handelt nicht fahrlässig, sondern tut dies mit voller Absicht.“ 

Rettungswege: Feuerwehr zufrieden

Wie viele Fahrer bereits zahlen mussten, konnte Dilling nicht genau sagen. „Aber es wurden definitiv schon Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.“ 

Die Kontrollen sollen auch die nächsten Tage intensiv fortgesetzt werden. 

Feuerwehrchef Mark Wille hingegen ist zufrieden nach dem Start der Baustelle und den daraus resultierenden Umleitungen. Die Rettungswege sind währendder Sanierung der L692 frei. Täglich wird das von ihm kontrolliert. 

„Das läuft super. Bisher gab es lediglich ein kleines Problem an der Einfahrt Nordhelle. Das war aber nur ein Missverständnis und wurde sofort behoben“, freut sich Mark Wille. 

Trotz der Sperrung arbeitet die Baufirma so, dass gewährleistet ist, dass die Feuerwehr und der Rettungsdienst weiterhin durch die Baustelle fahren können. Im Notfall geht es schließlich um Minuten. Die deutlich längere Umleitung mit engen Straßen und vielen Kurven wäre keine Alternative. 

Vorarbeiter erhält auch Notrufe

Geht in der Leitstelle ein Notruf ein, zu dem beide Löschgruppen gerufen werden, geht automatisch auch ein Anruf an den Vorarbeiter. „Er hat dann ein paar Minuten Vorsprung bis wir kommen und kann Platz machen. Das klappt in der Regel absolut problemlos“, erklärt Wille. 

Lediglich vier Tage wird das nicht möglich sein. Dann wird der Asphalt aufgetragen. Ende September/Anfang Oktober wird das vermutlich der Fall sein. „Sobald ich die Termine habe, werde ich Kontakt mit den Nachbarfeuerwehren aufnehmen, sodass sie uns im Ernstfall helfen“, erklärt der Feuerwehrchef. 

Vorstellbar sei beispielsweise die Unterstützung der Schalksmühler bei Einsätzen im Höhengebiet und der Altenaer in Nachrodt.

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