Gerd Schröder ist für die SPD „der ideale Kandidat“

Gerd Schröder, Bürgermeister-Kandidat der SPD.

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Was die Spatzen in den vergangenen Tagen bereits von den Dächern gepfiffen haben, hat die SPD am Mittwoch auch ganz offiziell mitgeteilt: Sie wird den 56-jährigen Gerd Schröder für die Wahl zum neuen Bürgermeister nominieren.

Bis Dienstagabend hatten sich die Sozialdemokraten jeglicher Personaldiskussion verweigert und stets darauf verwiesen, dass Beatrix Naujoks noch immer im Amt sei. Einen Tag nach dem offiziellen Ausscheiden der Bürgermeisterin ließ die SPD die Katze aus dem Sack: „Vorstand der SPD Nachrodt-Wiblingwerde sowie die Fraktion der SPD im Rat der Gemeinde haben jeweils einstimmig Gerd Schröder als Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister benannt“, teilte die SPD-Vorsitzende Susanne Jakoby am frühen Mittwochnachmittag mit. Diesen Vorschlag will der SPD-Ortsverein seinen Mitgliedern in einer Parteiversammlung am Mittwoch, 15. Januar, ab 19 Uhr in der Pizzeria Mamma Mia unterbreiten. Erst nach Zustimmung der Mitglieder ist Schröder dann der offizielle Bürgermeisterkandidat der SPD.

Der Diplom-Verwaltungswirt aus Veserde absolvierte nach seiner Ausbildung bei der Stadt Hagen ein Studium an der Wirtschafts- und Verwaltungsakademie Hagen. Inzwischen ist er seit 39 Jahren bei der Stadt Hagen beschäftigt. Während seiner Berufslaufbahn hat er dort mehrere Ämter durchlaufen und ist nun seit vielen Jahren im Finanzwesen tätig. Der städtische Amtsrat arbeitete etliche Jahre im Rechnungsprüfungsamt, bis er vor sechs Jahren in ein Projekt wechselte, dessen Aufgabe darin bestand, das bisher übliche kamerale Rechnungswesen auf doppelte Buchführung in Konten, das so genannte Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF), umzustellen. Schröder ist heute in der Bilanzbuchhaltung des Fachbereichs Finanzen und Controlling der Stadt Hagen beschäftigt.

Lesen Sie auch:

Bürgermeisteramt ist ein begehrter Job  

CDU schickt Klaus-Dieter Jacobsen ins Rennen  

▪  Bürgermeisterin geht vorzeitig in den Ruhestand

Kommunalpolitische Erfahrung sammelte Schröder seit 2004 als sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Seit 2006 gehört er dem Rat der Gemeinde ein. Derzeit ist er Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, Mitglied des Haupt- und des Schulausschusses sowie 2. stellvertretender Bürgermeister.

„Gerd Schröder bringt sowohl kommunalpolitische Erfahrung als auch Verwaltungskompetenz nach Nachrodt-Wiblingwerde“, zeigte sich Susanne Jakoby von der Qualifikation Schröders überzeugt. Ortsvereinsvorstand und Ratsfraktion seien der Auffassung, in ihm den idealen Kandidaten für das Bürgermeisteramt gefunden zu haben. Jakoby: „Die finanzwirtschaftliche Situation unserer Gemeinde und auch die künftig anstehende interkommunale Zusammenarbeit verlangen nach einem Bürgermeister, der Verwaltung gelernt hat. In den Jahren der gemeinsamen politischen Arbeit haben wir Gerd Schröder als ruhigen, sehr sachlichen und ausgleichenden Menschen schätzen gelernt.“ Er bringe beste Voraussetzungen mit, die schwierigen Aufgaben der Zukunft zu bewältigen. ▪ vg

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare