Gerald Becker will Schulpfarrer werden

Pfarrer Gerald Becker.

WIBLINGWERDE ▪ „Pfarrer Gerald Becker wird womöglich seine Gemeinden in Wiblingwerde und Altena verlassen“, das teilte gestern Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier per E-Mail mit. Becker sei vom Kreissynodalvorstand, dem Leitungsgremium des Kirchenkreises Iserlohn, als einziger Kandidat für eine Schulpfarrstelle vorgesehen.

In den Gottesdiensten in beiden Kirchengemeinden wurden gestern die Besucher über die Bewerbung Beckers für die Schulpfarrstelle informiert. Zunächst muss die Landeskirche diesem Verfahren und dem Personalvorschlag zustimmen, dann muss Becker einen Probeunterricht halten und vom Kreissynodalvorstand gewählt werden. Sollte dies alles erfolgreich verlaufen, würde der Seelsorger ab September dieses Jahres von der Gemeinde in die Schule wechseln. Im Laufe des Juli soll eine Entscheidung fallen. Dann erst wollen die Gemeinden eine Lösung suchen, wie die frei werdenden Stellenanteile neu besetzt werden könnten.

Gerald Becker, Theologe, kam vor rund zwölf Jahren als Pfarrer nach Wiblingwerde. Mit seiner Frau und seinen Kindern lebt er seitdem im Pfarrhaus neben der Kirche. Seit gut drei Jahren teilt Becker sich zu je 50 Prozent den Dienst in der Reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde und der Evangelischen Kirchengemeinde Altena. Während Gerald Becker in Wiblingwerde der einzige Pfarrer ist, gehört er in Altena dem Pfarrteam mit Dr. Dietmar Kehlbreier (75 Prozent) und Merle Vokkert (75 Prozent) an.

Gerald Becker wollte gestern zu den Gründen seiner Bewerbung als Schulpfarrer keine Stellung nehmen. ▪ Von Ilka Kremer

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